Leser-Rezension zu „Winnie-the-Pooh” von A. A. Milne
am 3.09.2011
"Winnie-the-Pooh" von Alan A. Milne ist ein liebevoll illustriertes Kinderbuch über die Abenteuer von Winnie Puuh und seinen Freunden im Hundertmorgenwald.
Im Hundertmorgenwald leben die besten Freunde: der poetische, Honig liebende Bär Winnie Puuh, der immer ein wenig melancholische Esel I-Aah, die altkluge Eule, das ängstliche Schweinchen Ferkel, das freundliche Kaninchen Rabbit, die Kängurumutter Känga mit ihrem Kind Klein-Ruh, der etwas tollpatschige Tiger Tigger sowie der Menschenjunge Christopher Robin.
Gemeinsam erleben sie so manches Abenteuer, jagen wilde Tiere, retten sich bei Hochwasser und feiern miteinander.
Als Vorbild für dieses Kinderbuch dienten dem Autor Alan Milne sein Sohn Christopher Robin und seine Stofftiere.
Die Figur Winnie Puuh kenne ich natürlich, das Buch (oder auch die diversen Film- und Hörspielproduktionen) kannte ich nicht.
Da es das Buch jedoch bei iTunes gratis mit iBooks gibt, hab ich es dann natürlich auch gelesen.
Die Zeichnungen im Buch fand ich wirklich bezaubernd süß.
Das Buch erzählt fröhliche, kindlich-naive, lustige, tollpatschige, dramatische Geschichten mit gutem Ende für Klein und Groß, die mich ganz gut unterhalten haben.
Trotzdem hat mir das Buch nicht so wirklich gut gefallen, da mir insbesondere der altkluge Winnie Puuh nicht sehr sympathisch war. Dies ist aber sicherlich durch die Erwachsenensicht bedingt; für Kinder halte ich dieses Buch für sehr schön und gut geeignet.
Alles in allem gebe ich dem Buch drei Sterne, aufgrund der netten Zeichnungen und der Tatsache, dass ich wohl nicht ganz der Zielgruppe entspreche.
Bei mir persönlich hat jedoch der Charakter Winnie Puuh Sympathiepunkte verloren.

