Leser-Rezension zu „Mein Leben ist wunderbar” von A. M. Homes

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bücherelfe bücherelfe
Verfasst von bücherelfe
am 26.02.2010
 

Die Zutaten aus denen A.M. Homes diese Geschichte strickt, sind schon fast Garant für ein Lese-Abenteuer.

Claire, Mutter von Adam und Jake, Ehefrau von Sam und erfolgreiche Psychotherapeutin hat eine Vergangenheit, die immer wieder schwer an ihr nagt. Auf Druck ihrer Eltern hatte sie als junge Studentin ihre Tochter gleich nach der Geburt zur Adoption frei gegeben. Ihre Eltern hatten sie zu diesem Schritt gezwungen und das Thema danach als tabu erklärt. Ausser Sam weiss heute niemand von Claire's Verlust. Und auch der glaubt, dass dieses Thema für Claire inzwischen ad acta gelegt wäre.. Claire's Trauer bleibt tief in ihr verborgen. Bis die junge Jodi eine Psychotherapie bei ihr beginnt. Jodi wurde in dem Zeitraum adoptiert als Claire ihr Baby weggegeben hatte. Ein unheilvoller Zug beginnt zu rollen. Claire verliert jegliche Distanz.

Die Sprache von A. M. Homes ist sehr direkt und schnörkellos aber trotzdem berührend. „Mein Leben ist wunderbar“ zeigt auf, dass Adoption niemals eine einfache Lösung ist. Und es zeigt auch, wie verhängnisvoll es ist, wenn in einer Psychotherapie die Distanz verloren geht.

Das Ende der Geschichte war mir allerdings etwas zu showdownmässig. Als hätte die Autorin nicht so recht gewusst, wie sie zum Abschluss kommen soll. Dafür gibt es einen Punkt Abzug.

 

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Mein Leben ist wunderbar Mein Leben ist wunderbar
A. M. Homes

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Mein Leben ist wunderbar
von A. M. Homes

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