Inhaltsangabe
Eigentlich findet Lady Angkatell es albern, dass um Mord ein solcher Wirbel gemacht wird. Doch Hercule Poirot, meint sie, sei vielleicht eine schöne Ablenkung. Deshalb hat sie ihn zur Wochenendparty auf ihr Anwesen geladen. Bei seiner Ankunft erwartet den Meisterdetektiv eine perfekt inszenierte Mordszene: eine hübsch am Schwimmbecken arrangierte männliche Leiche von imposanter Statur, über ihm steht eine Frau mit Revolver, während alle anderen Gäste angemessen entsetzt schauen. Doch die rote Farbe, die über den Rand ins Schwimmbecken tröpfelt, ist Blut, und der Ermordete spielt sein Sterben keineswegs. Was als nettes Wochenende gedacht war, entwickelt sich zu einem von Poirots verzwicktesten Fällen.
Ich bin gerade mit dem Buch fertig geworden und mochte es sehr. Agatha Christie soll gemeint haben, die Geschichte käme einem Roman näher, als einem Krimi. Und damit hat sie vermutlich auch recht. Es liest sich angenehm, vielleicht nicht ganz so spannend, wie "Und dann gab's keines mehr" oder "16.50 Uhr ab Paddington"...aber es ist eben gerade erfrischend, eine "andere" Erzählstruktur vor sich zu haben. Die Inhaltsangabe ist ja vorhanden und ich möchte die jetzt auch ungern wiedergeben. Einziges Manko (aber deswegen trotzdem kein Sternabzug, denn die Geschichte ist gut) sind einige Rechtschreibfehler. Über vieles lässt sich hinwegsehen...aber wenn aus einem Edward ein Edgar wird, ist das nicht so schön.
— MissPoint