Leser-Rezension zu „Die große Wörterfabrik” von Agnès de Lestrade

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Verfasst von Buchhandlung_Schmitz_Junior
am 28.08.2011
 

In einem Land, in dem die Menschen kaum reden, weil Wörter kostbares Gut sind, ist es oftmals viel wichtiger, wie man etwas sagt, als was man sagt…

Denn Wörter muss man erst einmal kaufen, um sie aussprechen zu können. Manche Wörter sind wertvoller als andere und leisten kann sie sich nur, wer viel Geld hat.

Wer dagegen arm ist, muss nach weggeworfenen Wörtern suchen oder sie im Sonderangebot erwerben oder aber mit Schmetterlingsnetzen einfangen. Paul hat auch drei Wörter eingefangen: Kirsche, Staub und Stuhl. Und die möchte er aufbewahren für jemanden, den er ganz besonders mag. Und er weiß auch schon für wen: Marie!

Die mag er sehr und eigentlich möchte er ihr ganz andere Dinge sagen, aber dafür hat er kein Geld. Oskar hat reiche Eltern und reichlich Wörter und er ist es, der Marie alles sagen kann, was er möchte…

Und auch wenn Pauls Wörter dagegen ganz klein sind, verfehlen sie doch nicht ihre Wirkung auf Marie…

Ein traumschönes Bilderbuch, bei dem einen wirklich das Herz aufgeht!

Ab 5

(Sandra Rudel)

 

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Die große Wörterfabrik Die große Wörterfabrik
Agnès de Lestrade

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Die große Wörterfabrik
von Agnès de Lestrade

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