Rezension verfasst vor 1 Jahr
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Inspirierend, humorvoll, zum Nachdenken und in sich Kehren anregend, aufbauend, Mut machend und Glück und Hoffnung verströmend - mit diesen Worten würde ich "Die Kuh, die weinte" umschreiben. Und ich sage gleich von Anfang an: Auf seine Art ist es eines der besten Bücher, die ich bis jetzt gelesen habe.
Manchmal gibt es Tage, an denen du dich morgens am liebsten ganz tief unter der Bettdecke vergraben (und damit meine ich nicht solche, an denen du wegen einer "durchlesenen" Nacht einfach hundemüde bist) und gar nicht mehr hervorkommen möchtest. Die Welt für 12 h einfach mal ausblenden und viel mehr noch deine Gedanken, die wie ein surrender Bienenschwarm in deinem Kopf umherschwirren und von denen wenige und besonders aggressive dich immer und immer wieder stechen. Du beginnst Fragen zu stellen - zu allem möglichen, denn du versuchst dich von deiner Trübseligkeit abzulenken, die du dadurch jedoch leider nur noch mehr verstärkst. So z.B.: Was ist Glück, was ist wahre Liebe, worin besteht der Sinn deines Lebens...
Das alles sind Fragen, die sich viele Menschen stellen, Tag ein - Tag aus, und doch kommen sie einfach nicht auf den richtigen Pfad.
Ajahn Brahm liefert einem mit diesem Buch bestimmt nicht "die richtigen" Antworten, denn diese gibt es gar nicht, weil sie von Mensch zu Mensch anders lauten. Doch mit seinen Geschichten vermittelt er dem Leser das Gefühl, deiner Antwort endlich und zum ersten Mal ein wenig näher gekommen zu sein, wenn nicht sogar sie gefunden zu haben – und das obwohl Ajahn Brahm nichts weiter tut, als zu kommentieren und von persönlichen Erlebnissen zu berichten.
Dieses Buch ist einfach unglaublich, die Geschichten von seinem Lehrer Ajahn Chah sind charmant und witzig erzählt und stoßen einen manchmal mit einer schockierenden Direktheit auf die Realität.
Für mich war es wirklich sehr interessant zu erfahren, was „Geld“ und „Hühnerscheiße“ gemeinsam haben.
Ich muss einfach sagen dass ich dieses Buch liebe, immer wieder darin lesen werde und es jedem empfehlen kann, der sich auch zu oft Fragen stellt oder etwas von der Wirkung kosten möchte, die eines der oben genannten Beschreibungsworte hervorruft.
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