Leser-Rezension zu „Der Fall” von Albert Camus
am 18.01.2009
Das Werk ist in einem Monolog-Stil verfaßt, der mir sehr trocken vorkommt.Es geht um einen Pariser Rechtsanwalt, einen geniale Kopf und Menschenfreund, der schließlich feststellt, daß sein soziales Engagement nur auf Selbstgefälligkeit beruht. Er geht nach Amsterdam und erklärt sich zum sogenannten Buß-Richter. Er erzählt anderen von seiner Schuld, und meint sich dadurch das Recht zu erwerben, diesen ihre Schuld vorwerfen zu können.Ob ich die Thematik verstanden habe, bin ich mir nicht sicher, habe aber den Verdacht, daß ich diesen intellektuellen Höhenflug nicht mag. Laut Klappentext hat Camus den Literatur-Nobelpreis für dieses Werk erhalten.

