Leser-Rezension zu „Pandora im Kongo” von Albert Sánchez Piñol

Rezension als hilfreich gekennzeichnet: (8)

Carriecat Carriecat
Verfasst von Carriecat
am 25.12.2010
 

Inhalt:
Der junge Tommy hat hohe Ziele. Er will Schriftsteller werden, landet aber als Neger (ghostwriter) in einer Maschinerie von Betrug und Schundliteratur auf Knopfdruck. Zufällig bekommt er den Auftrag, einen Roman nacht dem Leben eines Häftlings zu schreiben. Marcus ist angeklagt, seine beiden Arbeitgeber aus Gier ermordet zu haben.
Doch ist das so einfach? Marcus zieht Tommy in den Bann einer unglaublichen Geschichte....
Stil:
Die Besonderheit an diesem Roman, ist die Geschichte in der Geschichte. Der Hauptprotagonist erzählt seine persönliche Geschichte in der Ich-Perspektive. Aber für den Roman, den er schreibt, wechselt der Leser nicht nur Zeit und Raum, sondern auch in die Erzählung aus der Er- Perspektive.
Durch diese Sprünge kommt es nicht zu einem einheitlichen Lesefluß, zumal der Autor oft kapitelweise Szenen dazwischenschaltet, die den Leser vom eigentlichen Geschehen abbringen.
Fazit:
Dicht und undurchdringlich, so ist der Urwald. Leider auch dieser Roman.
Verschiedene Handlungsstränge werden, mehr schlecht als recht, miteinander verwoben Krieg, Ständedünkel und Kritik an der manipulativen Literaturindustrie spielen eine Rolle. Am Ende bleibt ein großes ?.
War der Roman am Ende auch nur ein Produkt des Negers des Negers des Negers desjenigen, der als Autor genannt ist?

 

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Pandora im Kongo Pandora im Kongo
Albert Sánchez Piñol

(12)  

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Pandora im Kongo
von Albert Sánchez Piñol

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