Rezension zu "Real Me - Die Suche nach dem wahren Ich" von Alexander Karl

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Buchfan276

Vor 9 Monaten

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In "Real me - Die Suche nach dem wahren Ich", dem Debütbuch von Alexander Karl, geht es um den 16-jährigen John und sein Leben. Das Buch erzählt von einer Klassenreise nach Malta, ersten Beziehungen, Konflikten und einfach dem ganz normalen Wahnsinn, den das Leben bietet. Wie John und seine Freunde das alles meistern, wird über den Zeitraum ihres 10. Schuljahres sehr unterhaltsam beschrieben.
Das Buch wirkt von außen recht edel, da es hauptsächlich in weiß gehalten ist. Format und Textgröße sind in Ordnung. Im Buch finden sich vereinzelt Rechtschreibfehler.
Der sprachliche Stil des Autors ist sehr gut verständlich und der Leser landet gleich mitten im Geschehen. Schnell hat sich der typische "Lesefluss" eingestellt.
Die absolut passende sprachliche Gestaltung enthält zudem auch zahlreiche Stellen zum Schmunzeln, das Buch hat aber auch Tiefgang und Passagen, die zum Nachdenken einladen. Der Umfang des Erzählten erscheint mir nirgends zu stark gedehnt oder gerafft. Die Handlung ist glaubhaft und realistisch.
Besonders gut gefallen hat mir auch der zeitweise Wechsel der erzählenden Protagonisten. Mit dessen Hilfe kann man sich gut auch in andere Charaktere wie Graham oder Kris hineindenken und erfährt mehr über sie.
Die Protagonisten haben allesamt viele Sympathiepunkte gesammelt. Sie haben viele positive Eigenschaften, aber auch Schwächen, was sie sehr menschlich und realistisch wirken lässt.
Insgesamt ein Buch, das ich unbedingt weiterempfehlen möchte und auf dessen Fortsetzung ich schon jetzt gespannt bin.

Autor: Alexander Karl
Buch: Real Me - Die Suche nach dem wahren Ich
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