Pressestimmen:
„Alexandra Ivy bietet auch in diesem dritten Band ihrer erfolgreichen Vampirserie Abenteuer, Gefahr und prickelnde Leidenschaft – und sichert sich damit einen Platz unter den neuen Stars der Mystery“ (Romantic Times )
Kurzbeschreibung:
Darcy Smith hat ihr Leben lang das Gefühl, anders zu sein — wie anders sie ist, ahnt sie jedoch nicht einmal: Von ihr allein hängt das Überleben einer Rasse von Dämonen ab. So wird sie zum Faustpfand im Krieg zwischen den Herrschern der Nacht: Styx, Oberhaupt der Vampire, und Salvatore, Herr der Werwölfe. An der Seite des einen wartet ein unsterbliches Leben voller Freuden, an der des anderen Versklavung bis in die Ewigkeit — wenn Darcy nur wüsste, wem sie trauen kann…
Meine Meinung:
Selten so ein schlechtes Buch gelesen! Ich bin gerade kurz vor Schluss und frage mich, warum ich nicht schon nach Seite 80 weggeworfen habe.
Meiner Ansicht nach startet Frau Ivy viel zu schnell. Als der Vampir und das Mädchen schon vor Seite 80 im Bett landen war ich doch überrascht. Vermutlich muss das aber so sein bei romantischer Fantasy…
Die Handlung ist langweilig, absolut vorhersehbar und nicht spannend!
Die Charaktere wenig bis gar nicht überzeugend.
Kurz gesagt, die von Ihr geschaffene Welt reißt mich weder mit, noch überzeugt sich mich. Zugegebenermaßen habe ich Probleme mit Göttinen die für Prada-Handtaschen schwärmen und dann so dumm sind und sich von Werwolf-Handlangern überlisten lassen.
Der jahrhunderte alte Anführer der Vampire, der ja so stark und klug und gnadenlos ist... das ich nicht lache! Er braucht Waffen um sich gegen lediglich drei sogenannte "Wolfstölen" zu wehren und tappt in jede noch so offensichtliche Falle.
Natürlich nur, weil er ja so übermannt wird von der Liebe zu Darcy.
Ach ja, Darcy. Natürlich ist sie am Schluss die Königin. War ja klar!
Als der kleine französische Gargoyle auftaucht der die Macht des Anführers natürlich nicht anerkennt und ständig aufsässige, dumme Sprüche reißt dachte ich, ich wäre in einem schlechten Disney-Film gelandet!!!
Mein Fazit:
Ich habe jetzt tatsächlich drei von diesen Büchern gelesen. Dieses hier, „Wer zuletzt beißt“ von MaryJanice Davidson und „Vampire zum Frühstück“ von Michele Bradsley.
Ich fand sie alle schlecht. Ein Glück lässt sich über Geschmack nicht streiten!
Die „starken Frauenbilder“ die hier überall die Hauptrolle spielen nerven mich. Anfangs Sekretärin, Kellnerin oder Hausfrau und Mutter, am Ende die Königinnen der Unterwelt, zickig, mit Schuhtick, nicht witzig!
Die dazugehörigen Typen sind auch überall gleich. Groß, stark, wunderschön, mysteriös… doch gleichzeitig so sanft und liebevoll und zärtlich… und allesamt so stereotyp dass man die Bücher in den Kamin werfen möchte, also ich zumindest.
Meinen Ausflug in die aktuelle Fantasy-Szene muss ich an dieser Stelle wohl abbrechen.
Noch einmal tue ich mir so etwas sicherlich nicht an!
Mit freundlichem Gruß
She-Wolf