Rezension verfasst vor 1 Jahr
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Heather, die Protagonistin in Alexandra Potters Roman "Der Wunschzettel" wünscht sich ständig alltägliche Dinge, die ihr Leben angenehmer und besser machen sollen: Ein freier Platz in der U-Bahn, kein Stau auf dem Weg nach Hause und einen Parkplatz vor der Tür. Natürlich träumt sie auch von einem Lottogewinn und dem perfekten Mann.
Eines Abends bekommt sie von einer alten Zigeunerin einen Zweig, mit dem sich all diese Wünsche zu erfüllen scheinen: Sie findet einen Mitbewohner, der sie mit seiner Miete vor einer finanziellen Katastrophe rettet, aber auch Staus, Regenwetter und Parkplatzsuche gehören plötzlich der Vergangenheit an.
Heather kann es kaum glauben, alle ihre Wünsche erfüllen sich, sie findet den perfekten Mann, macht Karriere und gewinnt sogar im Lotto.
Aber vielleicht hätte sie doch besser auf ihren Bruder hören sollen, der sie gewarnt hat, vorsichtig mit dem Wünschen zu werden.
Schnell erkennt Heather, dass Glück nicht in der Erfüllung all ihrer Wünsche und Träume liegt und die Liebe sowieso ganz eigene Wege geht...
"Der Wunschzettel" ist ein schöner Roman über das Wünschen und das Erfüllen von Wünschen. Über die Liebe und das alltägliche Glück, das manchmal auch ein Regenschauer sein kann.
Das Buch liest sich leicht weg und ist daher ideal um damit auf Sofa oder an den Strand zu legen und sich darin - und in seinen eigenen Wünschen - zu verlieren.
Wo wir schon dabei sind, ich wüschte....
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