Mehr als du denkst von Alois Prinz
Der Autor: Alois Prinz, geboren 1958, studierte Literaturwissenschaft und Philosophie. Mit seiner Familie lebt er in der Nähe von München. Er ist bekannt für seine zahlreichen preisgekrönten Biographien über Georg Foster, Hannah Arendt, Hermann Hesse, Ulrike Meinhof, Franz Kafka und zuletz den Apostel Paulus.
Das Buch:Teresa von Avila bezeichnet es als "Lockruf",Dorothee Sölle als "Hunger", beide Begriffe beschreiben die Sehnsucht, die Menschen vorwärtstreibt, eine innere Stimme,der man folgt. Doch wie kommt es, dass sich Menschen überhaupt auf die Suche machen, sich nicht mehr zufrieden gebenwollen mit der bestehenden Situation?
Alois Prinz spürt in seinem neuen Buch "Bruchstellen" auf, versucht zu ergründen, warum das Leben der Porträtierten eine derart radikale Wende nahm. Wie wird aus dem Skeptiker Augustinus Aurelius einer der großen Lehrer der Christenheit? Aus dem Kriegshelden Franziskus ein Ordensgründer? Was muß passieren das sich eine überzeugte Atheistin wie Edith Stein taufen lässt? Wie begründet die Theologin Dorothee Sölle, ihr politisches Engagement?
Entstanden sind, berührende Lebensgeschichten, von Menschen, die an ihre Grenzen kamen-aus ganz unterschiedlichen Gründen.Aber auchvon Menschen, die alle auf ihre Weise erlebt haben,dass etwas gänzlich neues ins Spiel kam. " Wer die Wahrheit sucht, der sucht Gott, ob es ihm klar ist oder nicht" so fasst es Edith Stein zusammen.
Meine Meinung: So ein tolles Buch, dass hätte ich nicht gedacht, vor allem, dass es mir gefällt,denn ich bin eigentlich gar nicht gläubig, dass dachte ich zumindest immer, bis ich dieses Buch gelesen habe. Es sind wunderschöne Erzählungen von 10 Menschen die plötzlich eine Wendung in ihrem Leben einschlagen und anfangen an Gott zu glauben, und sich sogar taufen lassen.Das Buch ist so schön flüssig und mit leichten Worten geschrieben, dass man es super verstehen kann, und sich nicht fragen muß, was meint er jetzt da mit?. Ich bin wirklich beeindruckt, ich hätte wirklich niemals geglaubt, dass mir dieses Buch so sehr gefällt. Die Menschen in dem Buch sind mir alle durchaus sympathisch, und ich kann mich durchaus in sie hineinversetzen, wie es bei ihnen angefangen ist, das, sie gläubig wurden. Das alleine führe ich aber auf den wunderbaren Schreibstil des Autors zurück,der dieses "Anfangen zu Glauben" wunderbar beschreibt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass dieses Buch auch mal in den Schulen, im Religionsunterricht durchgenommen werden kann, denn es ist nicht so trocken und schwer verständlich geschrieben wie die anderen Bücher die über die Religion und den Glauben geschrieben wurden. Ich glaube dieses Buch spricht Jugendliche sehr gut an, und könnte ihnen auch in schweren Zeiten sagen, gebt nicht auf ihr schafft das, es gibt immer eine Lösung, ihr seit nicht alleine.Einfach ein wunderbares Buch.