Heldensommer 

Roman

von Andi Rogenhagen

ISBN 9783785760499, Flexibler Einband, 347 Seiten, aus der Reihe 1, Gegenwartsliteratur, Erscheinungsdatum: bei Bastei Lübbe
Auch verfügbar als Hörbuch

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Heldensommer von Andi Rogenhagen - Inhaltsangabe

Manchmal ist das Leben wie ein Leberwurstbrot ... Philipp ist 15, sexuell unerfahren, desorientiert und größenwahnsinnig. Kurz: Er pubertiert. Als ihm sein französischer Austauschlehrer eine Sechs gibt und er deshalb sitzen bleibt, trampt er mit seinem Kumpel Borawski und einem geklauten Soldatenkopf aus Weltkriegsbeton nach Frankreich. Sein Plan: Er will den Kopf dort auf das Lieblingsdenkmal des verhassten Lehrers pflanzen. Ein Abenteuer beginnt, bei dem Philipp Hindernisse überwinden muss, von denen er gar nicht wusste, dass es sie gibt. Und dann kommt ihm auch noch die Liebe in die Quere ...


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erstellt am 19.09.2008
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Andi Rogenhagen

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Heldensommer

Gegenwartsliteratur:

Phillip ist 15, sexuell unerfahren, desorientiert und größenwahnsinnig. Kurz: Er pubertiert. Als ihm sein französischer Austauschlehrer eine Sechs gibt und er deshalb sitzen bleibt, trampt er mit seinem Kumpel Borawski und einem geklauten ...


Meinungen zu diesem Buch

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heinrich_heine vor 10 Monaten

Ja, Philipp ist ein kleines Arschloch. Und ja, die Wandlung am Ende des Buches nehme ich ihm nicht ab. Dass er sich, wegen diesem Ereignis, so völlig gewandelt hat, erscheint mir wenig realistisch. ABER: Was das Buch für mich sehr sympathisch macht, sind die Gedankengänge, die der Autor für seinen Protagonisten entwickelt. Dadaurch hatte der Charakter für mich ein hohes Identifikationspotenzial. Ich konnte mich schlicht an vielen Stellen wiederfinden. Diese völlig abstrusen Ideen von Dingen, die plötzlich passieren könnten, die jedem Sinn von Realität wiedersprechen und in der Essenz die Ängste eines pubertierenden Teenagers darstellen haben mich so sehr an die Sorgen erinnert, die mich vorzehn Jahren bewegt haben, dass ich teilweise das Gefühl hatte, der Autor wäre in meinen Kopf gestiegen und hat dort abgeschrieben. Und das Ende war sicherlich platt und ein und mit Tinte aus der Tränendrüse geschrieben. Aber es unterstützt für mich nochmal das Thema des Buches: Akzeptanz. Daher fällt mein Fazit sehr positiv aus: Ich empfehe das Buch jedem (und ich behalte hier bewusst die männliche Form), der noch einmal nachfühlen möchte, wie es damals war, der erste Kuss, das Mädchen, dass einem so ein Kribbeln im Bauch bereitet hat, die Schule, die irgendwas aus Bauchschmerzen und dem Gefühl eines Zahnarztbesuches hatte, Lust, Frust, das Streben nach Anerkennung und Macht und die fehlende Gewissheit über alles. Ich konnte mich sehr gut darauf einlassen.