Rezension zu "Abgeferkelt" von Andrea Hackenberg

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Tanzmaus

Vor 10 Monaten

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Kati arbeitet als Beauty-Redakteurin bei einer Zeitschrift. Dies bedeutet für sie jede Menge Päckchen mit kostenlosen Proben zum testen. Leider testet ihre Chefin auch ... Katis Freund.

Und so ist Kati in der Situation, eine nervige Chefin zu haben, täglich ihrem Ex-Freund zu begegnen und nur durch die kostenlosen Proben bei der Stange gehalten zu werden, bis sie eines Tages Besuch von einem Anwalt bekommt. Dieser teilt ihr mit, dass ihr Vater - zudem sie so gut wie keinen Kontakt hatte - ihr seinen Zeitungsverlag in der Lüneburger Heide vererbt hat.

Um die Lage besser beurteilen zu können und etwas Abstand von ihrem alten Leben zu bekommen, beschließt Kati, in die Lüneburger Heide zu fahren. Ihr Vater war nämlich der Überzeugung, dass Frauen nichts im Journalismus zu suchen haben, aber soll sie deswegen gleich das Handtuch werfen und den Verlag verkaufen? Was ist mit den Angestellten? Kati will sich selbst ein Bild davon machen und lässt sich in den Verlag als Journalistin einschleusen.

Die Geschichte fängt ruhig an und nimmt - nachdem Kati in Grümmenstein gelandet ist - immer mehr Fahrt auf. Auf knapp 300 Seiten findet der Leser hier eine leichte, spritzige Geschichte. Humorvoll erzählt die Autorin Katis Kampf um einen Platz im Kreis der Journalisten und die ihr dabei gestellten Fallen.

Fazit: Eine tolle Sommerlektüre für entspannte, witzige Stunden.

Autor: Andrea Hackenberg
Buch: Abgeferkelt
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