Rezension verfasst vor 2 Jahren
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Marie ist ein normales Mädchen von 16 Jahren in einer deutschen Kleinstadt, die wohlbehütet aufwächst und in deren Leben bis dato nichts aussergewöhnliches vorgefallen ist. In ihrem Leben dreht sich alles um Freundschaften, Liebe, Schule - die ganz normalen Dinge eines Teenagers.
Eines Tages kommt sie, noch ganz in Gedanken an ihre Freundin, nach Hause und sieht überall Polizei und ein Aufgebot an bewaffneten Männern, die die Gegend absuchen. Sie ist neugierig aber auch ängstlich und geht schnell nach Hause. Dort allein, da ihre Eltern auf einer Kreuzfahrtreise sind, bemerkt sie dass etwas nicht stimmt, es fehlen plötzlich vereinzelt Lebensmittel im Vorratsschrank. Sie denkt an Verbreche rund hofft, dass es nicht derjenige ist, weswegen die Polizei die Gegend absucht.
Im elterlichen Schlafzimmer entdeckt sie zufällig einen Jungen (Armand) im Kleiderschrank. Nach einigen Diskussionen und Erklärungen beschließt er, sie als Geisel auf seiner Flucht mitzunehmen. Mit dem Bus gehts zum Bahnhof, aber plötzlich werden sie von einem anderen Jungen entdeckt, der eine ähnliche Begabung wie Armand hat. Pierre ist Gedankenleser und wie Armand ebenfalls ein "Gefangener" eines militärischen Instituts, allerdings ist er kollaboriert und arbeitet mit den Leuten zusammen.
Armand und Marie gelingt es zum Bahnhof zu kommen und eine Fahrkarte nach Dresden zu kaufen, allerdings werden sie von einem Institutsmitarbeiter entdeckt, können aber flüchten. Sie verstecken sich und es beginnt ein hektischer Lauf um die Zeit und ebenso die Flucht vor den Verfolgern durch Deutschland.
Schlussendlich schaffen sie es über mehrere Umwege in den Zug zu gelangen, der sie nach Dresden führt, werden dort aber mitten im Schlaf von einem Sicherheitsmann des Instituts entdeckt, der Armands telekinetische Kräfte mit einer Droge unterdrückt. Sie schaffen es, ihn zu überwältigen und sorgen für eine Notbremsung des Zuges. Nach ihrem Ausstieg irren sie ziellos durch die Nacht über Felder, durch Sträucher und verstecken sich vor ihren Feinden, bis sie vom Regen durchweicht an eine verlassene Hütte kommen und dort übernachten.
Marie und Armand entdecken ihre Zuneigung füreinander und schlafen miteinander, bis sie aus ihrem Schlaf gerissen werden und die Institutsmitarbeiter beide fortschleppen. Auf der Autofahrt gelingt es Marie, die Sicherheitsmänner abzulenken und Armand dadurch die Flucht zu ermöglichen. Anschließend wird sie mit einer Warnung bedacht und nach Hause geschickt. Ihre Eltern kommen wieder und sie geht danach wieder normal zu Schule und in ihrem Alltag glaubt ihr niemand ihre Geschichte.
Sie macht ihren Führerschein, ihr Abitur und erhält eines Tages einen Anruf in der Schule. Armand ist am Telefon und teilt ihr mit, dass er es geschafft hat - er ist noch immer auf der Flucht.
Einige Zeit später beschließt sie, ihre Eltern zu verlassen um mit Armand zusammen zu sein und verabschiedet sich von den Eltern.
Fazit: Äusserst unbefriedigend, das Thema wirkt etwas unstrukturiert und schlecht durchdacht. Die sich wiederspiegelnden Gedankengänge einer 16-jährigen sind wie erwartet flach gehalten. Ich habe mir etwas ganz anderes erhofft. Allerdings gehöre ich auch nicht zu der Zielgruppe, da ich mehr als 10 Jahre älter bin als die Protagonisten ;-D
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