Leser-Rezension zu „Blut und Lüge” von Andrew Gross
am 30.06.2009
Blut und Lüge ist die erste Eigenproduktion von Andrew Gross, der sich zuvor seine Brötchen als Co-Writer von James Patterson verdiente. Die Hauptprotagonistin, Kate Raab, führt ein erfülltes Leben bis zu dem Tag an dem ihr Vater wegen Geldwäscheverdachts vom FBI verhaftet wird. Ihr Vater entschließt sich als Kronzeuge auszusagen und wird in das Zeugenschutzprogramm des FBI aufgenommen. Kate entschließt sich dazu ihren eigenen Weg zu gehen und lehnt die Aufnahme in das Programm ab. Schon bald darauf wird sie verfolgt und die Situation spitzt sich weiter zu als ihr Vater plötzlich verschwindet.
Stilistisch ist das Buch keine Meisterleistung, da sich der Autor – oder war es ggf. der Übersetzer – gerne mal wiederholt. Dennoch tut das der Spannung keinen Abbruch. Die Story gliedert sich in relativ kurze Kapitel und es fiel mir schwer das Buch aus der Hand zu legen, da ein permanent hohes Erzähltempo vorhanden ist. Für mich war es das Argument zukünftig öfter zu Thrillern zu greifen.

