Leser-Rezension zu „Eine Hochzeit im Dezember” von Anita Shreve
am 9.08.2010
Der Titel deutet darauf hin, dass es sich nicht um eine übliche Hochzeit unter jungen Leuten handelt, sondern um eine späte Hochzeit zweier früherer Schulfreunde,der eine Trennung und eine schwere Krankheit vorangeht.Alle geladenen Gäste zu dieser Hochzeit sind frühere Schulfreunde, Mitte vierzig,die dieser späten Hochzeit beiwohnen wollen.Die Braut ist krebskrank und hat einen halbwüchsigen Sohn und der Bräutigam hat seine Familie verlassen um seine frühere Schulfreundin endlich zu heiraten.Einige alte Fäden werden wieder aufgenommen und der ungeklärte Tod eines ehemaligen Schulfreundes wird endlich besprochen und aufgeklärt.Es ist insgesamt ein leicht melancholischer Roman geworden über die verpassten Möglichkeiten einer Gruppe Leute,bei dem nur die Braut und der Bräutigam
ihrem Leben eine andere Richtung gegeben haben.Eine der Frauen entwirft nebenher noch einen eigenen Roman und ich finde das ist einfach zuviel des Guten.Ein Roman im Roman erschwert einfach das Lesen.Schade!

