Leserunde zu "Imageproblem" von Anja Hilscher

Neuer Beitrag

Anja_Hilscher

Vor 1 Jahr

Nachdem, nach Abas Geschmack, der "beste Fragefreitag seit Langem" nun seinem Ende zu geht, möchte ich eine Leserunde ankündigen. Ab kommendem Freitag Nachmittag, also dem 4. Mai, beginnen wir dann mit dem Lesen. Alle Leserundenteilnehmer und spirituell interessierte und offene Menschen sind dazu herzlich eingeladen! Viele Grüße, Anja

Autor: Anja Hilscher
Buch: Imageproblem

elane_eodain

Vor 1 Jahr

Ich bin dabei
ab dem vierten Mai!

Das reimt sich und was sich reimt, ist gut! ;-)

Nefertari35

Vor 1 Jahr

Wäre gerne dabei, aber mein Bücheretat ist aufgebraucht. Werde aber mit in die Leserunde reinschauen, da mich das Thema sehr interessiert.

Beiträge danach
309 weitere Beiträge (Seitenweise darstellen)
Beiträge davor

Ausgewählter Beitrag

venwar_newroly

Vor 1 Jahr

Erster Eindruck

Ich konnte gestern endlich mit dem Lesen anfangen und bin wirklich angetan. Der Schreibstil ist sehr locker, dass hätte ich nicht gedacht, aber ich finde das echt gut.
Ab und zu musste ich echt lachen, ich dachte nie das man so ein Thema so rüberbringen kann. ;)
Freu mich schon aufs weiterlesen. Bis bis jetzt noch sehr am Anfang...

rumble-bee

Vor 1 Jahr

Fragen an die Autorin

Hallo Anja und ihr Lieben alle,
das ging doch schneller als gedacht. Alles, was es zu einer gründlichen Lektüre brauchte, waren ein sonniger Tag, und ein Garten... :-)) Ich muss sagen, dass das Buch unbedingt "gewinnt", wenn man es doch von vorne bis hinten durchliest. Man merkt, dass es sozusagen wie aus einem Guss aus der Autorin herauskam. Ich würde Anja insofern gar nicht mal als "Autorin" bezeichnen wollen...!

Ja, offene Fragen gibt es bei mir natürlich auch.

Ich hatte mich bislang absichtlich nicht zur Yin-/Yang-Problematik geäußert - das ist für mich ja sozusagen "spirituelles Basiswissen", und ich hatte Angst, dass ich mit Anja abdrifte, und die eher unkundigen Leser unter euch aus den Augen verliere... Erstaunt hat mich vor allem, dass der Prophet selber um dieses Prinzip gewusst haben soll, und selber den Untergang und Neuaufstieg des Islam vorausgesagt hat... Im Buddhismus nennen wir das "Vergänglichkeit" oder auch "bedingtes Entstehen"; dazu kommt dann noch Karma. Läuft aber alles auf dasselbe hinaus - alles entsteht und vergeht, und so etwas wie "Gut" oder "Böse" AN SICH gibt es nicht. Da bin ich mit Anja absolut einer Meinung!!

Was mir im Nachhinein besonders auffällt, ist das, was im Buch FEHLT. Anja, Du sprichst öfters von den "5 Säulen", aber Du hast sie gar nicht alle im Buch beschrieben. Eine ist ja "Zakat", also das Almosengeben oder Spenden (hab ich das jetzt richtig behalten??). Darüber sagst Du so gut wie nichts. Wie ist das zu verstehen - im Sinne von "an Organisationen spenden", und zwar regelmäßig? Oder wie in einer christlichen Kirche, gibt es da sozusagen eine "Kollekte"? Oder - man spendet und hilft, wo es gerade passt, und wo es einem auffällt? Ich persönlich würde es auch dahingehend auffassen, dass man generell schauen sollte, nicht zu viel Unnützes zu besitzen. Also ein einfaches Leben ist dem spirituellen Fortschritt unbedingt förderlich! Eine genauere Beschreibung zu diesem Thema würde mich arg interessieren.

aba

Vor 1 Jahr

Fragen an die Autorin

rumble-bee schreibt:
Man merkt, dass es sozusagen wie aus einem Guss aus der Autorin herauskam. Ich würde Anja insofern gar nicht mal als "Autorin" bezeichnen wollen...!

Aber Autor bedeutet nichts anderes als "Schöpfer"... also in diesem Fall "Schöpferin".
Egal in welcher Form sie das Buch geschrieben hat, ist sie die Schöpferin, Urheberin, etc. Also die Autorin.

Falls es ein Witz war.... kannst Du mal sehen, dass ich nicht verstanden habe...

Leselady

Vor 1 Jahr

Fragen an die Autorin
Beitrag einblenden

rumble-bee schreibt:
Ob ich das Buch durch habe...? Das ist schwierig zu beantworten. Denn, ehrlich gesagt, habe ich mich bei meiner ersten, ganz neugierigen Lektüre von meinen Interessen leiten lassen, und habe es nicht "linear" von Anfang bis Ende gelesen. Ich habe mal hier, mal da ein Kapitel herausgepickt, wo es mich gerade hinzog - hat eigentlich auch gut funktioniert, ich hatte nicht das Gefühl, den Anschluss zu verlieren. Allerdings habe ich mir schon vorgenommen, das Buch in Ruhe ein zweites Mal zu lesen, und da bin ich halt noch dabei. Aber in spätestens zwei Tagen ist es "richtig" durch.

Mir gings da bislang sehr ähnlich :-)) Immer wenn ich unterwegs war, durfte "Imageproblem" mitreisen... ich habe meine Pausen immer genutzt und bin kreuz und quer eingestiegen.
Muss mich jetzt wirklich mal disziplinieren und es "ordentlich" von vorn bis hinten durchlesen. Bin gespannt, ob ich es dann auch "wie aus einem Guss" empfinde.
Und....danke für die Rücksichtnahme: "...das ist für mich ja sozusagen "spirituelles Basiswissen", und ich hatte Angst, dass ich mit Anja abdrifte, und die eher unkundigen Leser unter euch aus den Augen verliere..." ;-))
Ein Abdriften von Euch beiden wäre für uns "Unkundige" vielleicht auch ziemlich interessant und lehrreich.... Nur zu...

Anja_Hilscher

Vor 1 Jahr

Fragen an die Autorin

rumble-bee schreibt:
Hallo Anja und ihr Lieben alle, das ging doch schneller als gedacht. Alles, was es zu einer gründlichen Lektüre brauchte, waren ein sonniger Tag, und ein Garten... :-)) Ich muss sagen, dass das Buch unbedingt "gewinnt", wenn man es doch von vorne bis hinten durchliest. Man merkt, dass es sozusagen wie aus einem Guss aus der Autorin herauskam. Ich würde Anja insofern gar nicht mal als "Autorin" bezeichnen wollen...! Ja, offene Fragen gibt es bei mir natürlich auch. Ich hatte mich bislang absichtlich nicht zur Yin-/Yang-Problematik geäußert - das ist für mich ja sozusagen "spirituelles Basiswissen", und ich hatte Angst, dass ich mit Anja abdrifte, und die eher unkundigen Leser unter euch aus den Augen verliere... Erstaunt hat mich vor allem, dass der Prophet selber um dieses Prinzip gewusst haben soll, und selber den Untergang und Neuaufstieg des Islam vorausgesagt hat... Im Buddhismus nennen wir das "Vergänglichkeit" oder auch "bedingtes Entstehen"; dazu kommt dann noch Karma. Läuft aber alles auf dasselbe hinaus - alles entsteht und vergeht, und so etwas wie "Gut" oder "Böse" AN SICH gibt es nicht. Da bin ich mit Anja absolut einer Meinung!! Was mir im Nachhinein besonders auffällt, ist das, was im Buch FEHLT. Anja, Du sprichst öfters von den "5 Säulen", aber Du hast sie gar nicht alle im Buch beschrieben. Eine ist ja "Zakat", also das Almosengeben oder Spenden (hab ich das jetzt richtig behalten??). Darüber sagst Du so gut wie nichts. Wie ist das zu verstehen - im Sinne von "an Organisationen spenden", und zwar regelmäßig? Oder wie in einer christlichen Kirche, gibt es da sozusagen eine "Kollekte"? Oder - man spendet und hilft, wo es gerade passt, und wo es einem auffällt? Ich persönlich würde es auch dahingehend auffassen, dass man generell schauen sollte, nicht zu viel Unnützes zu besitzen. Also ein einfaches Leben ist dem spirituellen Fortschritt unbedingt förderlich! Eine genauere Beschreibung zu diesem Thema würde mich arg interessieren.

Ha, ha, Rumble-Bee, ich merke schon, wir sprechen doch eine Sprache, und vermutlich hattest du sehr Recht mit dem "Abdriften" - das war sehr klug :-)
Auch, was du zum Thema Spenden sagst, also zu dem Besitzen "unnützer Dinge" , trifft genau meine Einstellung. Allerdings ist es etwas schwierig, dies heranwachsenden Kindern zu erklären :-) Also, das THema Zakat ist sicher nicht das Einzige, zu dem ich nichts gesagt habe, auch zum Thema Ramadan hätte ich locker noch ein paar Kapitelchen schreiben können (ich hab schon was... fürs nächste B uch, inshallah).

Aber stimmt, spenden... also, zunächst mal gibts ja diese Pflichtabgabe von 2,5% des in einem Jahr ungenutzten Vermögens, die spende ich i.d.R. vor dem Ramadan. Ansonsten mal hier mal da, und überhaupt ist das Spenden bei schwierigen Etnscheidugnen oder Problemen immer auch eine Art, sich spirituell zu reinigen. Das nennt sich "Sadqa".Meine Mutter ist allerdings der sicherlich richtigen Ansicht, dass "Spenden" ja keineswegs nur Geldgeben heißt, und dazu gibt es ja auch ein Hadith im Buch. Im Koran heißt es, man könne nicht zur Rechenschaft gelangen, solange man nicht von "dem spendet, was man liebt" Meine Mutter fügte dann erklärend hinzu: "Also, was mich betrifft, ist Geld nicht das, was ich am meisten liebe..." Also sollte jeder selbst mit sich ins Gericht gehen und überlegen, wovon er am besten spenden sollte.... LG Anja

Anja_Hilscher

Vor 1 Jahr

Fragen an die Autorin

Anja_Hilscher schreibt:
Ha, ha, Rumble-Bee, ich merke schon, wir sprechen doch eine Sprache, und vermutlich hattest du sehr Recht mit dem "Abdriften" - das war sehr klug :-) Auch, was du zum Thema Spenden sagst, also zu dem Besitzen "unnützer Dinge" , trifft genau meine Einstellung. Allerdings ist es etwas schwierig, dies heranwachsenden Kindern zu erklären :-) Also, das THema Zakat ist sicher nicht das Einzige, zu dem ich nichts gesagt habe, auch zum Thema Ramadan hätte ich locker noch ein paar Kapitelchen schreiben können (ich hab schon was... fürs nächste B uch, inshallah). Aber stimmt, spenden... also, zunächst mal gibts ja diese Pflichtabgabe von 2,5% des in einem Jahr ungenutzten Vermögens, die spende ich i.d.R. vor dem Ramadan. Ansonsten mal hier mal da, und überhaupt ist das Spenden bei schwierigen Etnscheidugnen oder Problemen immer auch eine Art, sich spirituell zu reinigen. Das nennt sich "Sadqa".Meine Mutter ist allerdings der sicherlich richtigen Ansicht, dass "Spenden" ja keineswegs nur Geldgeben heißt, und dazu gibt es ja auch ein Hadith im Buch. Im Koran heißt es, man könne nicht zur Rechenschaft gelangen, solange man nicht von "dem spendet, was man liebt" Meine Mutter fügte dann erklärend hinzu: "Also, was mich betrifft, ist Geld nicht das, was ich am meisten liebe..." Also sollte jeder selbst mit sich ins Gericht gehen und überlegen, wovon er am besten spenden sollte.... LG Anja

Übrigens: Das mit "aus einem Guss" ist natürlich das höchste aller Komplimente, und ich muss anmerken, dass das außer meinem größten Fan, nämlich meiner Mutter, auch noch keiner so empfunden hat (jedenfalls habe ich dieses Feedback bisher nicht bekommen). Danke!!

Leselady - ich glaube nicht, dass RUmble-Bee das wertend gemeint hat, sondern vielmehr in dem Sinne, dass wir spirituell absolut auf einer Linie liegen (ob das die Richtige ist... das lassen wir mal lieber Gott oder den großen Geist entscheiden :-) ) LG Anja

rumble-bee

Vor 1 Jahr

Fragen an die Autorin

Spenden von dem, was man liebt... das könnte natürlich vor allem Zeit sein. Zeit für andere Menschen zu haben...
Oder es könnte die Bereitschaft bezeichnen, etwas herzugeben. Es gibt z. B. Berichte von sehr frommen Buddhisten, denen durfte man keine Komplimente machen, weil sie dir dann sofort das geschenkt haben, was dir gefiel... auch wenn sie selber sehr arm waren!

Anja, Deine Mama hat wohl eher eine Art "Grundhaltung" gemeint, nicht den Akt des Spendens an sich, gell? Man sollte eine offene Haltung haben, und jederzeit bereit sein, "zu geben" - wie auch immer das dann aussieht.

Ich denke da gerade an das Märchen "Sterntaler" - das Mädchen hat ja auch permanent "gegeben", und wurde dafür belohnt...

Beiträge danach
126 weitere Beiträge (Seitenweise darstellen)
Neuer Beitrag