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katja78

vor 2 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Krimis mit Hintergrund ziehen dich an?

Dann schau mal rein in "Das heilige Blut" von Anne Grießer und bewerb dich zur Leserunde

Zu Unrecht des Diebstahls bezichtigt, muss die junge Magd Fronika aus Mainz fliehen. Im kleinen Städtchen Dürn im Odenwald, ganz am Rande des Erzbistums, soll ihr Großonkel als Leutpriester wohnen. Nach einer gefahrvollen Reise findet sie Zuflucht im Pfarrhaus.

Doch ihr Glück währt nur kurz, wenige Tage später liegt der Priester im Sterben. Auf dem Totenbett beichtet er Fronika seine größte Sünde: Er hat das Blut Christi auf dem Altartuch vergossen, und plötzlich erschien das Antlitz des Herrn auf dem Tuch, das er voller Furcht einfach versteckt hat. Seine fromme Nichte muss ihm versprechen, das Tuch zu bergen und in die richtigen Hände zu geben.

Doch an wen soll sich Fronika wenden? Als das Korporale seine heilende Kraft zu zeigen beginnt, gerät sie in höchste Gefahr, denn alle wollen sich des wundertätigen Tuchs bemächtigen, Priester und Gauner, Gläubige und Skeptiker.

Leseprobe 

Zur Autorin


Anne Grießer, Jahrgang 1967, ist in der Wallfahrtsstadt geboren und aufgewachsen. In den vergangenen Jahren hat sich die in Freiburg lebende Schriftstellerin und Entertainerin als preisgekrönte Krimi-Autorin und -Herausgeberin weit über Baden hinaus einen Namen gemacht. Ihre Auftritte mit den »Mordsdamen« sind Kult. Mit »Das Heilige Blut« beweist sie ihr Talent für historische Stoffe.

Weitere Infos könnt ihr auf der Homepage von Anne Grießer nachlesen!


Die Autorin wird die Leserunde begleiten!

Wir vergeben für die Leserunde nun 15 Rezensionsexemplare.
Wir würden gerne wissen,aus welcher Region würdet ihr gerne mal einen Krimi lesen?

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und erwarten gespannt eure Leseeindrücke!

Viel Glück!

Eure Katja von Ka-Sas Buchfinder


*** Wichtig ***

Ihr solltet Minimum eine Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig sie sind.
Nehmt doch einfach euer zuletzt gelesenes Buch und schreibt darüber.
Ein Leitfaden, wie eine Rezension aufgebaut ist, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf oder auch hier in diesem Thread, wo alles Wissenswerte zusammengefasst ist: http://www.lovelybooks.de/thema/Leitfaden-f%C3%BCr-Rezensionen-und-Leserunden-1017409772/ .

Bewerber mit Null Rezensionen werden nicht berücksichtigt!

Autor: Anne Grießer
Buch: Das Heilige Blut

Zsadista

vor 2 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Hi!

Na, ich würde gerne mal Bücher aus dem Saarland lesen. Hatte zwar schon Krimis von hier gelesen, aber die waren leider nicht sooooooo besonders gelungen ...

Ich würde gern für den historischen ... Krimi ? ... hört sich nach mehr als nur Krimi an ... in den Lostopf hüpfen. ^^

LG Zsadista

Smberge

vor 2 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich lese immer gerne Krimis aus der Region, in der ich lebe, momentan also Franken. Aber mir ist gar nicht so wichtig in welcher Region ein Krimi spielt, viel wichtiger sind die Charaktere und die Handlung. Wenn die Handlung in einer fremden Gegend spielt, kann man neue Regionen oder Länder kennenlernen, das ist auch immer eine tolle Sache.

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Tris_Prior

vor 2 Jahren

Fazit/ Eure Rezensionslinks

Hier mein Link:

http://nothing-but-books.blogspot.ch

Mir hat da Buch sehr gut gefallen und ich wollte mich nochmals für das Leseexemplar bedanken!!

lg

Smberge

vor 2 Jahren

Anfang - Kapitel 5
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Oh je, anscheinend habe ich hier total den Anschluss verpasst, aber ich möchte trotzdem noch meine Kommentare schreiben, denn, wenn ich es richtig gesehen haben, stehen auch noch 2-3 andere Leser mit ihren Kommentaren aus. Also, erst mal Entschuldigung für die Verspätung, aber ich bin leider bei der Planung meiner Leserunden etwas durcheinander gekommen.
Der Einstieg ist richtig geheimnisvoll. Der Pfarrer Heinrich Otto liebt im Sterben und sein Kollege Philipp Eugen kommt, um ihm die Beichte abzunehmen. Heinrich Otto scheint in letzter Zeit schon häufiger nach Philipp Eugen geschickt zu haben, so das keine Notwendigkeit einer erneuten Beichte besteht. Heinrich Otto scheint etwas zu bedrücken über das er gerne reden würde. Aber er kann sich nicht dazu durchringen. Das schein ihn auch vom Sterben abzuhalten.
Fronika ist Magd beim Erzbischof in Mainz und hat schlechte Träume und sieht viele negative Omen. Ich war ganz schön überrascht, welche Omen es gibt, die weisse Maus von links und den vertrockneten Haselzweig kannte ich noch nicht. Eigentlich läuft der Tag aber ganz gut für sie. Erst bekommt sie ein blaues Band geschenkt und dann auch noch ein teures Elixier. Die Stimmung ist trotz der positiven Szenen sehr gedrückt, man hat das Gefühl, es wird etwas Schlimmes passieren. Ausgerechnet in der Kirche soll sie das Unglück treffen. Der Messdiener Hans hat sich seit einiger Zeit in sie verliebt und als sie sich gegen seine Avancen wehrt, bezichtigt er sie, die Ampulle mit dem Blut der heiligen Felicitas stehlen zu wollen. Als auch noch die Geschenke, das blaue Band und das Elixier bei ihr gefunden werden, wird sie vor den Richter gebracht und im Verliess eingesperrt. Es ist wieder so typisch, die Frau und Magd ist rechtlos und hat auch keine Chance sich wirklich zu verteidigen. Die Frau ist sündig und in der damaligen Männerwelt hat sie keine Chance, sich zu verteidigen. Das zeigt sich auch, als sich ihre Ziehmutter Mechthild in den Kerker schleicht. Ihre Unschuld zu beweisen ist keine Lösung, der einzige Ausweg scheint ein Geständnis zu sein, dass zum Abhacken der Hand führt. Was für eine furchtbare Vorstellung. Aber so erfährt sie immerhin von ihrem Grossonkel Pfarrer Heinrich Otto.
Etwas überrascht war ich, als sie in der Nacht von einem unbekannten Mann befreit wird. Wurde er von Mechthild geschickt?
Auf Kuntz Wagen flieht sie aus der Stadt. Zwischen den Beiden entsteht ein Zweckverhältnis. Kuntz bietet ihr einen gewissen Schutz auf der Strasse, auf der sie als Frau alleine nicht überleben könnte und er bekommt eine Magd und darf von Zeit zu Zeit ihre Brüste anfassen. Naja, so hat Fronika wenigstens die Chance nach Dürn zu ihrem Grossonkel zu kommen. War wohl für sie die beste Lösung. Heftig fand ich die Beschreibung, wie Kuntz Reliquien herstellt. Auch, Pfarrer gezielt Aufträge erteilen in einer anderen Gemeinde Reliquien zu stehlen, war mir neu. Da wurde ganz schön Schindluder getrieben mit dem Glauben der Leute.
Kurz vor dem Winter kommt Fronika nach Dürn und wird wirklich in den Haushalt des Pfarrers aufgenommen. Der Pfarrer schein wirklich etwas verwirrt zu sein, denn zunächst wirft er sie hinaus, nur um kurze Zeit später ihr das Bleiben zu erlauben. Bei mir hat sich hier der Verdacht erhärtet, dass ihn etwas schwer belastet, denn der Name Fronika scheint ihn in Panik zu versetzen.
Fronika kommen Gerüchte zu Ohren, dass etwas im Pfarrhaus nicht mit rechten Dingen zugeht, aber ihr fällt nichts auf. Nach einem Alptraum sucht sie den Pfarrer auf, der sie schon zu erwarten scheint und er erzählt ihr die Geschichte von seinem Zweifel an der Wandlung und dem verschütteten Messwein, der sich auf dem Altartuch als Abdruck des Gesicht Jesus darstellt. Dieses Tuch ist im Altar versteckt. In dieser Nacht schafft es Heinrich Otto zu sterben, er scheint sein Gewissen erleichtert zu haben.
Mich hat die Stimmung in diesem Abschnitt total gepackt. Es ist so eine unterschwellige Unheimlichkeit, die hier immer so mitschwingt. Bin wirklich mal gespannt, wie die Geschichte weitergeht. Ich hoffe, sie bleibt einigermassen realistisch, denn ansonsten habe ich ein Problem mit diesem Buch. Schaun wir mal.

Smberge

vor 2 Jahren

Kapitel 6 - 12
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danzlmoidl schreibt:
So geht es mir auch. Kann es mir auch nicht vorstellen. Aber wahrscheinlich ist es nur eine Sache, die in Fronikas Kopf passiert. Wäre kein Wunder, bei den Sachen die sie durchgemacht hat, wenn sie nicht mehr sooo "dicht" im Kopf wäre. Soll jetzt nicht so gemeint sein, wie es klingt, ich mein das wirklich nicht böse.

Das ist eine gute Erklärung. Ich hoffe wirklich, dass es nur eine Einbildung Fronikas ist, denn ich tu mich mit übersinnlichen Ereignissen immer etwas schwer. Ein Teil des "Wunders" in Lenes Hütte ist ja auch aufgeklärt, die Goldmünzen stammen von Jakob. Ob sich auch für die Bluterscheinung noch eine Erklärung finden lässt? Kann ich mir jetzt zwar schwer vorstellen, aber wer weiss?

Smberge

vor 2 Jahren

Kapitel 6 - 12
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dorli schreibt:
Jakob gibt sich freundlich, rettet Fronika das Leben, aber wirklich schlau werde ich aus ihm nicht. Was hat er vor? Was ist das für eine Bruderschaft, von der der Müller spricht? Kuntz taucht wieder auf – klar, wenn von einem Wunder berichtet wird. Er wittert gute Geschäfte. Wie weit würde er gehen, um das Tuch zu bekommen? Philipp Eugen bleibt sich treu und ist weiterhin ein unangenehmer Zeitgenosse. Aber hat er auch die Anschläge auf Fronika verübt?

Sehr gute Fragen. Die Bruderschaft ist wirklich rätselhaft, sie scheinen ja gegen den Papst zu stehen, aber für frühe Protestanten ist es doch noch zu früh, oder? Vielleicht eine Vorläuferbewegung? Es gab ja auch zu der Zeit schon Katharaer und Waldenser etc.
Kunz tut sicher allerhand, um an Ware für seine Geschäfte zu kommen. Es wurde auch erwähnt, dass er wegen Geschäften mit Philipp Eugen aufgehalten wurde, hecken die beiden etwas gemeinsam aus? Philipp Eugen scheint ja auch nach Knoblauch zu riechen, steckt er hinter den Anschlägen auf Fronika? Grade der 2. Anschlag, dem der Hund zum Opfer fällt, ist wirklich heftig. Eine Sense so zu präparieren, dass sie jemanden tötet oder ernsthaft verletzt - da steckt schon einiges an krimineller Energie dahinter.

Smberge

vor 2 Jahren

Kapitel 6 - 12
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Ich hoffe ja noch immer, dass das Buch nicht ins Übersinnliche abdriftet. Aber die Heilungen werden sich wohl nur schwer erklären lassen, zumal ja auch Fronikas Beule von dem Ast am nächsten Tag schon kaum noch Schmerzen verursacht. Mir gefällt das Buch wirklich, aber mit Übersinnlichem tue ich mich einfach schwer.
Jakob ist eine sehr rätselhafte Person. Warum taucht er in Dürn auf? Er kennt Fronikas Fluchtgrund aus Mainz und kann sich auch erinnern, dass er sie dort schon gesehen hat. Hat er sie damals schon verfolgt? Oder ist es Zufall? Auf jeden Fall ist das sehr seltsam. Er kennt sich auch sehr gut in der Geschichte Dürns aus, also doch kein Zufall? Er scheint aber auch hinter dem Geheimnis der Wunder her zu sein, denn er meint zum Müller, dass Fronika im vertraut und schon reden wird.
Hoffentlich bringt Lene nicht noch weitere Probleme. Sie hat mit einer unbekannten Person über das Tuch gesprochen, weigert sich aber zu sagen, wer es ist. Wer ist diese Person? Eugen Philipp vielleicht, denn er durchsucht ja den Altar nach dem Tuch?
Also, es bleibt spannend, ich werde mal weiterlesen.

Smberge

vor 2 Jahren

Kapitel 13 - Ende
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Jetzt habe auch ich es geschafft. Die Geschichte hat mich ganz schön gepackt und am Ende ging es ja noch mal ganz schön rund.
Die Szene in Boppos Haus war wirklich heftig. Lene hat eine durchgeschnittene Gurgel und von einer 2. Leiche sind nur die Beine übrig. Gut dass ich jetzt weiss, dass da nicht Boppo war, sondern einer der Gaukler, der dazu noch Lene ausgeraubt hat. Als ich den Teil gelesen habe, war ich wirklich ganz schön geschockt, dachte ich doch wirklich, dass Boppo tot ist. Dann noch die Szene im Wald, in der Boppo vermeintlich als Geist auftaucht, das war schon wirklich eine sehr dunkle Stimmung.
Hier kam so eine Stimmung allgemeiner Gefahr auf, ich war richtig froh, dass Fronika im Kloster Aufnahme fand, war dies doch ein vermeintlich sicherer Ort.
Die Lebensgeschichte von Jakob fand ich dann auch recht spannend. Er kommt also auch aus einfachen Verhältnissen und hat durch Bildung seinen jetzigen Stand im Leben gefunden. Daher vielleicht auch die Nähe zu den Katharern, die allgemeiner Bildung ja auch einen hohen Stellenwert zumessen. Der ganze Glaube an Wunder wäre demnach nur etwas für ungebildete Menschen und für habgierige Menschen, die aus den Wundern Kapital schlagen wollen.
Fronikas Entführung war ja auch gut eingefädelt, ich dachte wirklich schon Jakob hätte wirklich nur ein Spiel mit Fronika gespielt und sie hängen lassen. Wirklich süss, dass er sich in Fronika verliebt hatte und mit dem Kapital aus dem Tuch von einem ruhigen Leben mit ihr träumte. Interessant fand ich auch, wie viele Leute schon von dem Tuch wüssten, oder zumindest eine Ahnung hatten, das etwas in der Richtung existierte.
Anna Verwirrung mit dem Leben ausserhalb des Klostern kam für mich etwas überraschend, aber vorstellen kann ich mir schon, dass man nach langen Jahren im Kloster den Bezug nach Draussen verliert. Ihren Mordversuch an Fronika hat sie wirklich teuer bezahlt.
Dann das Happy End, Jakob und Fronika heiraten und erwarten ihr erstes Kind. Jakob hat also Fronika damals aus dem Kerker in Mainz befreit. Boppo lebt, Heinrich Otto findet endlich seine Ruhe, als das Tuch bei seinem Nachfolger landet und Jakob und Fronika kehren nach Mainz zurück, weil der böse Hans des Diebstahls überführt ist. Also, alles gut. Im Epilog erfahren wir dann noch, dass sich aus dem Tuch dann eine Wallfahrt einwickelt hat.
Eine wirklich schöne Geschichte, bei der ich aber etwas an den Erscheinungen Heinrich Ottos nage. Ich mag nichts Übersinnliches und daher ist dieser Teil für mich der einzig negative an diesem tollen Buch. Aber dem Leser wird hier so viel Stoff zum Nachdenken, ob man an Wunder glaubt oder nicht gegeben, da kann man diesen Teil glauben oder als Gedanken von Fronika einordnen.
Ich hoffe ich komme jetzt gleich noch dazu die Rezi zu schreiben.

Smberge

vor 2 Jahren

Fazit/ Eure Rezensionslinks
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So, jetzt auch meine Rezension. Entschuldigung noch mal für die Verspätung und Danke, dass ich an dieser Runde teilnehmen durfte. Hier der Link zu meiner Rezension:
http://www.lovelybooks.de/autor/Anne-Grießer/Das-Heilige-Blut-1097048751-w/rezension/1110102055/

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