Leser-Rezension zu „Die Königin der Verdammten” von Anne Rice
am 20.12.2010
Akascha die Urmutter aller Vampire und Enkil ebenso alt wie Akascha schlafen seit Jahrtausenden. Es sind jene die bewahrt werden müssen, da das Schicksal aller Vampire von ihnen abhängt. Aber was hat es mit den Vampirzwillingen Maharet und Mekare auf sich?
Lestat ist im 3. Band der Vampirchronik zu einem gefeierten Popstar aufgestiegen und gibt ein umjubeltes Livekonzert in San Francisco , an deren Ende junge Vampire, die sich unter das Publikum gemischt haben, in Flammen aufgehen. Die Vampirwelt hat Angst und bestens bekannte Vampire wie Pandora, Marius, Louis, Armand usw. sind alarmiert. Sie verbünden sich mit Hexen, um der drohenden Gefahr entgegenzutreten und zum ersten Mal hören wir von der Talamasca, einem Orden von Forschern, die sich seit Jahrhunderten mit dem Übersinnlichen beschäftigen und den Anne Rice-Kennern aus der Chronik der Mayfairhexen bekannt ist. Lestat erliegt derzeit den erotischen Reizen Akaschas und wird ihr Geliebter.
Die Schöpfungsgeschichte der Anne-Rice-Vampire hat nichts mit dem Mythos a la Dracula zu tun. Eine mythologische Logik in der Riceischen Entstehungsgeschichte der Vampire lässt die Geschichte fast glaubhaft erscheinen. Ein spannendes und gleichzeitig sinnliches, verführerisches Buch.

