Leser-Rezension zu „Interview mit einem Vampir” von Anne Rice
am 17.08.2011
Bis in alle Ewigkeit
Inhalt:
1791 in Louisiana: der 25-jährige Louis ist das Oberhaupt seiner Familie und lebt ein luxuriöses Leben. Nach dem Tod seines Bruders bricht sein altes Leben in sich zusammen - Louis fühlt sich schuldig, wird immer gleichgültiger gegenüber seinem eigenen Leben und trifft schließlich auf den Vampir Lestat. Dieser macht Louis zum Vampir, doch Louis findet wenig Gefallen am Töten, fühlt sich von Lestat wenig unterstützt und wenig über das Vampirleben aufgeklärt. Eines Tages müssen die beiden Vampire Louis' Besitz verlassen, da die Sklaven misstrauisch geworden sind und sich auflehnen. Wohin wird sie ihre Reise führen? Kann sich Louis von Lestat lösen?
Mein Eindruck:
Ich habe den Film zum Buch bereits mehrmals gesehen und muss sagen, dass ich diesen deutlich besser als den Roman finde. Was im Film auch beim wiederholten Anschauen atmosphärisch und spannend ist, wirkt im Roman meiner Meinung nach nur wie ein weitschweifiges Geplauder ohne Stimmung und ohne Authentizität. Ganze Passagen habe ich schließlich quer gelesen, da die Autorin wenig Spannung erzeugen konnte und der Roman nur vor sich hin plätscherte.
Mein Resümee:
Ich kann das Buch nicht empfehlen und werde kein weiteres Buch der Autorin lesen.

