Leser-Rezension zu „Fragt mal Alice” von Anonym

Rezension als hilfreich gekennzeichnet: (8)

erdbeerliebe. erdbeerliebe.
Verfasst von erdbeerliebe.
am 5.02.2011
 

Wie kann man so ein Buch eigentlich Bewerten? Ich meine, falls es tatsächlich auf wahren Begebenheiten und Aufzeichnungen Alices Tagebuch beruht, sollte man es nicht mir "schlecht" oder "gut" beurteilen. Deshalb neutrale drei Sterne von mir -
Das Buch selbst ist erschreckend naiv, niedlich und stürmisch. Mir scheinen Alices Emotionen nicht immer nachvollziehbar, aber immer verständlich, denn sie ist ein junges Mädchen in der Pubertät, die nur leider an die falschen Freunde geriet. Wie so oft. Allerdings entdecke ich hier schon einen Unterschied zu anderen "Drogenromanen". Alice ist sich bewusst, welche Gefahr von den selbst eingenommenen Drogen ausgeht und nimmt diese Gefahr in Kauf, um den Rausch zu begrüßen. Meiner Meinung nach wird sie nicht vollständig abhängig - erlebt jedoch immer wieder Rückfälle, wenn sie "zufällig" an Drogen gelangt und diese (unbewusst und bewusst) einnimmt. Ein trauriges Schicksal, wahrhaft. Das Ende ist erschreckend und rührend. Besonders die Zeitsprünge in ihrem Tagebuch machten mir klar, dass ich es hier mit einer wahren Geschichte, einem wirklich exisierenden Menschen zu tun habe, der dies wirklich so erlebt hat. Von einem Tag auf den anderen kann sich alles ändern, wenn man nur will.

 

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Fragt mal Alice Fragt mal Alice
Anonym

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Fragt mal Alice
von Anonym

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