Leser-Rezension zu „Das Buch ohne Namen” von Anonymus
am 27.01.2012
Anonymus – Das Buch ohne Namen
Ein unbekannter Autor hat über Jahrhunderte verschiedene Bücher veröffentlicht. Wer er ist, wo er wohnt, ob er Familie hat ist – logischerweise– auch unbekannt.
Das Buch ohne Namen tötet jeden, der es gelesen hat. Eines Tages taucht es in der Stadt Santa Mondega auf und das Chaos bricht aus.
Vielleicht liegt dasaber auch daran, dass das Auge des Mondes von der Insel Hubal gestohlen wurde und dass es in der Stadt vor Vampiren, Werwölfen und Cholerikern nur so wimmelt.
Es gibt Dante, es gibt Kacy, es gibt die im Koma liegende Vampirkönigin Jessica, die irgendwann nicht mehr so komatös ist, wie sie zuerst erschien, es gibt die Mönche und es gibt die Polizei. Dass das die schlimmste sind, versteht sich wohl von selbst. Und immer wieder kehren wir zu Sanchez‘ Tapioca-Bar zurück. Und wir lieben den Bourbon Kid. Den schlimmsten Massenmörder, den Santa Mondega und das Heartbreak Hotel je gesehen haben.
Das Buch ist ein einziges Gemetzel, gewürzt mit schwarzem Humor und Komik jeglicher Coleur.
Im Klappentext steht, dass Tarantino seine wahre Freude daran hätte und weiß Gott; er ist sicherlich nicht der einzige. [Ich zum Beispiel auch.]

