Leser-Rezension zu „Die Pendragon-Legende” von Antal Szerb
am 14.02.2009
Für einen Krankenhaus genau das richtige Buch - furchtbar spannend und aufregend bis zum Schluss, aber niveauvoll und gekonnt erzählt. Nach der Reise im Mondlicht, der Roman einer gescheiterten Persönlichkeitsfindung, das zweite Buch von Szerb, das ich las. Im Gegensatz zur Reise im Mondlicht wird man schon von der ersten Seite an durch die krimi-ähnlich konstruierte Spannung in die Erzählung hineingezogen. Vor den Augen des Lesers tut sich dann ein bunter Bogen von der Kriminalhandlung zum Schauerroman auf, der Rückbezüge zur Alchemie der Rosenkreuzer nimmt. Diese literarisch hochwertige Verwendung von Gruselelementen in Verbindung mit einer Kriminalhandlung erinnerte mich sehr stark an Witold Gombrowicz "Die Bessessenen".

