Leser-Rezension zu „Miss Emergency” von Antonia Rothe-Liermann
am 8.02.2012
Cover
Ich habe da ja eigentlich so ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber rosafarbenen Büchern mit Herzen auf dem Cover.
Was mir letzten endes doch an dem Cover gefallen hat und mich davon abgehalten hat, einfach weiter zu gehen, war die angedeutete Skyline von Berlin am unteren Rand.
Außerdem auf zu sehen: eine blonde junge Frau im Arztkittelund ein kleiner blauer Schmetterling, der am Anfang jedes Kapitels wieder auftaucht.
Meinung
Okay, ich gebe es zu. Was mich am Anfang vor allem an dem Buch interessiert hat war, das es einige Parallelen zu einer gewissen Arztserie hatte, die drei Staffeln lang auf RTL zu sehen war ;D. Als ich dann auch noch gesehen habe, dass die Autorin bei eben dieser Serie als Co-Drehbuchautorin tätig war, war das Buch gekauft.
Und tatsächlich ließen sich zu Beginn einige Ähnlichkeiten nicht übersehen. Dann allerdings entwickelte sich die Geschichte innerhalb von ein paar Seiten plötzlich in eine völlig andere Richtung: Man erhält einen ziemlich realistischen Einblick in den Alltag in der Klinik und das Leben in einer WG in Berlin. Vor allem die kleinen und großen Sorgen von Lena stehn im Fokus der Geschichte aber auch ihre beiden Mitbewohnerinnen und Freundinnen, die hippe Jenny und die schüchterne Isa nehmen zentrale Rollen ein.
Ehe die drei sich’s versehen, stecken sie schon mitten drinnen zwischen Herzklopfen und Klinikstress, strengen Oberärzten und netten Patienten.
Mir hat das Buch tatsächlich mit jeder Seite mehr und mehr gefallen, bis ich es gegen Ende nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die letzen zwei Seiten sind mir dann doch etwas zu rosarot erschienen, waren aber ingesammt okay und haben zum Rest der Geschichte gepasst.
Ich kann es jetz kaum noch erwarten bis der zweite Band Mitte Mai erscheint und bin schon gespannt, wie Lenas zweites Tertial verlaufen wird…

