Leserunde zu "Der Totenleser" von Antonio Manuel Garrido

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aufbauverlag

Vor 6 Monaten

Der chinesische Medicus

China, um das Jahr 1200: Mitten in den turbulenten Zeiten der Song-Dynastie arbeitet sich der mittellose und verwaiste Song Ci mit Fleiß und Entschlossenheit vom Leichenbestatter zum besten Studenten der angesehenen Ming-Akademie hoch. Seine Gabe, die dunklen Geheimnisse aufzudecken, die sich hinter den Verletzungen der Toten verbergen, erregt Aufsehen – aber auch Missgunst. Ci wird denunziert und wegen seiner revolutionären Obduktionsmethoden von der Justiz verfolgt. Doch seine außergewöhnlichen Fähigkeiten sprechen sich herum, bis sie schließlich auch dem Kaiser Song Nin Zong zu Ohren kommen. Er lässt den „Totenleser“ zu sich rufen und bittet ihn, eine Reihe grausamer Morde am Hof zu untersuchen, die seine Dynastie zu vernichten drohen. Song Ci willigt ein – nicht ahnend, zwischen welche Fronten er schon bald gerät, gegen welche Mauern aus Schweigen er stoßen und welchen Intrigen er begegnen wird. Als er sich leidenschaftlich in die kaiserliche Konkubine Blaue Iris verliebt, wird die Luft im Palast dünn für ihn. Wem kann er vertrauen, und wer wird ihn verraten?

Wollt Ihr gemeinsam mit uns in das alte, geheimnisvolle China reisen und das faszinierende Leben des ersten Gerichtsmediziners der Geschichte kennenlernen? Dann bewerbt Euch bis einschließlich 2.12. für eines von 25 Freiexemplaren.

 Hier geht´s zur Leseprobe.

 Wir sind gespannt auf Euch und freuen uns auf das gemeinsame Lesen.

 Euer Team vom Aufbau Verlag

Autor: Antonio Manuel Garrido
Buch: Der Totenleser

Daniliesing

Vor 6 Monaten

Das klingt aber wirklich sehr spannend! Eine tolle Leserunde!

Cellissima

Vor 6 Monaten

Bewerbung

Das klingt super, da wäre ich sehr sehr gerne dabei :)!!
Ich bin Juristin und interessiere mich für Rechtsmedizin (aber ich kann aus Erfahrung sagen, dass über Obduktionen zu lesen angenehmer ist, als wirklich dabei zu sein!).
Über den ersten Gerichtsmediziner der Geschichte habe bisher noch nichts gelesen, daher interessiert mich das Buch brennend.
Zudem mag ich Asien, v.a. China und Japan. Auch und gerade in literarischer Hinsicht. Und gerade das alte China ist wirklich unglaublich spannend und faszinierend.
Ich würde mich wirklich sehr über ein Exemplar freuen :)!

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Blaustern

Vor 5 Monaten

Zweiter Teil (95-124)
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Auch dieser Teil gefiel mir wieder gut. Cis Bootsfahrt war ja sehr abenteuerlich und er ließ sich nicht abwimmeln, um auf das Boot zu kommen. Mit den Frauen hat er wirklich nicht viel Glück. Aber seine Schwester liebt er. ;) Sehr interessant fand ich seine Methode zum Verschließen einer Wunde ... mit Ameisen. Ob das wirklich funktioniert... Hmmm..

mama2009

Vor 5 Monaten

Fünfter Teil (349-495)
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Was für ein Finale für Ci.
Er schlussfolgert, dass Kan niemals Selbstmord begangen haben kann, weil schon allein die Kiste zu schwer zum verrücken gewesen ist und es keine Spur von Gegenwehr gegeben hat. Auch wenn man sich erhängt, wird gestrampelt und Kan hing nur ruhig.
Er vertraut alles Feng an und hat noch keine Zweifel, ich auch nicht gleich, sie kamen erst, als er eigentlich Ci helfen wollte und die Gussformen vom Diener von Ming holen wollte, und er sagt: "Ich gehe nochmals in den Palast, um nach dem rechten zu schauen" Doch was hätte er bis dato bezwecken können - nix, die Anklage stand fest und ab da war er mir nicht mehr sympathisch. Was hat er für Intrigen gelegt, und er hat die ganze Familie von Ci vernichtet! Unglaublich, er hat auch nicht mal ein schlechtes Gewissen, er ist von der Rechtmäßigkeit überzeugt.

Ci bringt wichtige Dinge und Beweise an, doch Grauen Fuchs gelingt es oftmals, diese falsch darzustellen bzw. alles auf´s Benehmen/einfache Abstammung hinzubiegen.
Als Feng merkt, dass es eng wird, setzt der Folterknechte ein, die eigentlich nur Befehle ausführen, doch hier siegt wieder Cis unheimlicher Scharfsinn, in dem er ihm erzählt, dass er beim Herausschneiden der Zunge sterben wird und ihm dass auch das Lebe kostet.

Von Blauer Iris finde ich es sehr mutig und achtungsvoll, dass sie zugunsten Ci aussagt.
Enttäuscht bin ich dann doch vom Kaiser, als Bo erzählt, dass sich der Kaiser nicht an den Deal gehalten hätte und Ci kein Leben außerhalb ermöglich hätte, wenn die Machenschaften der beamten geheim bleiben.

Ci bleibt bis zum Ende glaubhaft, er geht an alle Ermittlungen mit einem unheimlichen Ehrgeiz heran, er muss es rational erklären und es gelingt ihm. Beeindruckt hat mich auch sein Mut und sein Kämpferwille und er ist nicht von Ming gewichen, obwohl er wußte, dass er schwul und in ihn verliebt ist. Er akzeptiert seine Andersartigkeit einfach.

passionelibro

Vor 5 Monaten

Vierter Teil (279-345)
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Cellissima schreibt:
Unglaubwürdig und naiv fand ich Cis Verhalten an besagter Stelle übrigens nicht. Er ist jung, er hat schon viel Leid und Sorgen erlebt, sehr unter der Ausgrenzung in der Akademie gelitten ... wahrscheinlich hat er wirklich für einen Moment geglaubt, dass er sich mit Grauer Fuchs anfreunden könne und damit endlich alles besser würde!

Ich finde es auch nicht unglaubwürdig - in dem Alter fehlt einfach auch die Erfahrung und Ci, der so viel Leid schon hinter sich hat, gibt nie die Hoffnung auf und sieht auch das Positive, ist doch eine gute Einstellung - auch wenn es nicht immer einfach ist und man trotzdem viel einstecken muss ...

sbs_1986

Vor 5 Monaten

Fünfter Teil (349-495)
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Ich konnte irgendwann nicht mehr aufhören zu lesen ;) Das Buch hat mich gegen Schluss immer mehr gepackt! Es war ja vorher schon spannend, aber ab diesem Zeitpunkt war es absolut um mich geschehen...

Die medizinischen Details fand ich super interessant und genau darauf hatte ich mich auch eingestellt! Das Kans "Selbstmord" keiner war und die Erklärungen dazu fand ich ebenso klasse, wie die Aufklärung von Fengs Intrigen. Sagenhaft, dass ich diesem Typen auf den Leim gegangen bin.

Ci hingegen hat mich nicht mehr enttäuscht (zwischenzeitlich schon, als er auf die Blumen und den Grauen reingefallen ist) Mit Ehrgeiz und Scharfsinn hat er gekämpft für sich und auch für Ming, obwohl er wusste, dass dieser schwul und in ihn verliebt ist. Das würde auch heute LEIDER noch nicht jeder Mann tun.
Blaue Iris hat mich auch überrascht, aber das nicht nur einmal...

sbs_1986

Vor 5 Monaten

Sechster Teil und Epilog (499-596)
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Wow! Vielmehr kann man bei dem Buch nicht mehr sagen. Bei der kompletten Auflösung des Falles stand mir sicher nicht nur einmal der Mund vor Verblüffung offen!
Alle Fäden wurden extrem gut zusammengeführt und es bleiben keine offenen Fragen.
Die Rezension folgt die Tage!

Starbucks

Vor 5 Monaten

Dritter Teil (127-275)
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So, in den Ferien und an Weihnachten habe ich nun schon Teil 1-3 verschlungen, ich kann das Buch kaum aus der Hand legen. Zwei Dinge vermag ich kaum zu glauben: Dass ein Mensch soviel Pech haben kann wie Ci und dass es soviel Mord und Totschlag und Unehrlichkeit gibt. In Sachen Dreck und Unordnung finde ich mich manchmal noch an das heutige China und seine Märkte und Hinterhöfe erinnert....

Starbucks

Vor 5 Monaten

Dritter Teil (127-275)
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Ach ja, und ich finde den Tod der Schwester eher als Erleichterung..

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