Es wird immer später

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Inhaltsangabe zu „Es wird immer später“ von Antonio Tabucchi

»Mein Liebling, meine Liebste, meine inniggeliebte Frau …« Sie schreiben aus Kreta, Porto, Paris, Venedig, der Provence, Barcelona oder Usbekistan. Mal haben sie eine Frau verlassen und fragen sich nun, warum. Mal spielen sie auf dem Papier das Wiedersehen nach langer Trennung durch oder reflektieren auf eine nie unternommene Reise nach Samarkand. Sie greifen zur Feder, um Ereignisse, die sie einst glücklich gemacht haben, zu beschwören. Und wissen doch: Es ist vorbei. Die Liebe, die Briefeschreiber haben sie verkannt, verloren oder verspielt. Und so sind ihre Briefe oft Skizzen der Sehnsucht, der Leidenschaft, der Enttäuschung, der verpaßten Chancen. Mit einer feinen Sprachmelodie, durchdrungen von märchenhaften Träumen und nachhaltiger Empfindsamkeit fügen sich die siebzehn hier versammelten Geschichten zu einem Panorama mediterraner Melancholie, zu einer »kleinen tragbaren menschlichen Komödie«.
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  • Rezension zu "Es wird immer später" von Antonio Tabucchi

    Es wird immer später
    asita

    asita

    gestern verstarb einer DER großen italienischen autoren antonio tabucchi in lissabon. er hat viele bücher geschrieben. jedes ein schmuckstück. “es wird immer später” ist ein roman in briefform. siebzehn briefe, liebesbriefe sind es, an eine verlassene gefährtin, ehefrau, verstorbene oder ehemalige geliebte. die verfasser schreiben aus großer ferne und wollen nicht erkannt werden. jetzt versuchen sie ihre verpassten chancen, leidenschaften, sehnsüchte in briefe zu beschreiben. eine leseprobe: Liebe, liebste Liebe, ...

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  • Rezension zu "Es wird immer später" von Antonio Tabucchi

    Es wird immer später
    Buecherkai

    Buecherkai

    09:40

    Reife, Eloquenz, Muße - nur drei der Eigenschaften, die ein Briefeschreiber schon mitbringen sollte. Ansonsten scheint ja dieses Kommunikationsmittel der Schnelllebigkeit im Allgemeinen zum Opfer gefallen zu sein. Antonio Tabucchi lässt schreiben. 18 Männer schreiben, die Adressaten sind immer Frauen. Soviel zur Gemeinsamkeit. Ansonsten bildet das Thema des Lebens den roten Faden in diesem "Roman in Briefform"; Es geht um die Liebe, genauer: den Verlust derselben durch Tod oder Trennung. Es gibt viel zu verarbeiten. Mal ...

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