Leser-Rezension zu „Picknick am Wegesrand” von Arkadi Strugatzki

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Babscha Babscha
Verfasst von Babscha
am 30.01.2010
 

Unbekannte „Besucher“ aus dem All hinterlassen von einem Tag auf den andern in sechs gleichartigen, hermetisch abgeschlossenen „Zonen“ auf der Erde rätselhafte und teils lebensgefährliche Fallen und Artefakte. Niemand hat irgendetwas gesehen oder gehört, ein Grund oder eine Absicht der Fremden für ihre Hinterlassenschaften ist nicht erkennbar. Schon bald interessieren sich Wissenschaftler, das Militär und der Untergrund für die suspekten und in ihrer Funktion und Bedeutung weitgehend rätselhaften Gegenstände. Allein die Gilde der „Schatzgräber“, furchtlose und meist übergeschnappte Typen mit Hang zum schnellen Geld, trauen sich nachts in die Zonen und schleppen für ihre Auftraggeber heraus, was sie kriegen können bzw. was sie nicht vorher tötet. Einer von Ihnen ist Roderic Schuchart, die Hauptperson des Buches, dessen Geschichte mit einer der Zonen hier erzählt wird.

Die Strugatzki-Brüder entwerfen in ihrem Klassiker eine dystopische, gefährliche und degenerierte Welt voller gefühlloser Einzelgänger, in der nur der Profit zählt. Sehr eigenwillig, jedoch äußerst spannend geschrieben mit interessanten, wenn auch durchweg nicht gerade liebenswerten Charakteren. Ein sehr interessantes Nachwort von Stanislaw Lem rundet die Geschichte ab und trägt wesentlich zum Verständnis der Botschaft des Buches bei.
Lesenswert.

 

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Picknick am Wegesrand Picknick am Wegesrand
Arkadi Strugatzki

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67 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

sci-fi, science-fiction, science fiction, ausserirdische, russland

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Picknick am Wegesrand
von Arkadi Strugatzki

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