Leser-Rezension zu „Todesrosen” von Arnaldur Indridason
am 20.02.2011
Düster und traurig. "Wo haben die Tage deines Lebens ihre Farbe verloren?" Mit dieser Gedichtzeile beginnt der Roman, und mit dieser Zeile endet er. Es ist der zweite Teil der Kommissar Erlendur - Reihe. Eine junge Drogenabhängige wird ermordet auf einem Friedhof abgelegt - ausgerechnet auf dem Grab eines isländischen Freiheitskämpfers. Niemand scheint die Tote zu vermissen. Erlendurs ebenfalls drogenabhängige Tochter Eva Lind kann durch ihre Kontakte zur Szene einiges zu den Ermittlungen beitragen. Die Spuren führen in eine Welt, in der sich Prostitution, Drogenhandel und Politik in unseliger Weise vermischen. Spannend, in schnörkelloser Sprache und nachdenklich machend.

