Leser-Rezension zu „Maus” von Art Spiegelman
am 28.05.2009
Maus - das einzige Dokument über den Holocaust, das mich wirklich berührt und nicht hat schlafen lassen.
Ich fühle mich bei vielen Dokumentationen oder Büchern häufig relativ unberührt was das Thema angeht. Natürlich ist das alles sehr schrecklich - aber vielleicht setzt auch einfach irgendwann eine Überreizung ein.
Bei Maus hingegen spürt man sehr deutlich den Schmerz und die Verzweiflung, was es bedeutet, jahrelang verfolgt und unterdrückt zu werden. Unter schrecklichsten Bedingungen zu vegetieren und dabei fürchten zu müssen, dass jeder Tag der letzte ist.

