Rezension verfasst vor 3 Jahren
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Im letzten Teil des Ramazyklus passiert noch so einiges. In New Eden herrscht mittlerweile ein Diktator, den Menschen geht es immer schlechter. Ihre Arroganz haben sie sich dennoch bewahrt, denn als sie im benachbarten Habitat andersartige Wesen entdecken, rotten sie diese in ihrem Machthunger fast aus. Richard Wakefield gelingt es im vorigen Buch gerade noch, einige Exemplare zweier Spezies zu retten und sich nach New York, der weißen Stadt am zylindrischen Meer, abzusetzen.
Seine Frau Nicole versucht in New Eden gegen die Regierung vorzugehen, woraufhin sie inhaftiert und zum Tode verurteilt wird.
Band 4 beginnt mit ihrer aufregenden Rettung und schon nach wenigen Seiten können sich Richard und Nicole wieder in die Arme schließen. Nach einiger Zeit folgen noch mehr Freunde und Verwandte, sodass sie wie in alten Zeiten in New York heimisch werden. Doch die Soldaten des Herrschers Nakamura lassen nicht lange auf sich warten. Die Aussiedler müssen sich in die unterirdischen Gänge der Stadt flüchten, wo sie von den gefürchteten Oktoarachniden schon erwartet werden. Der Kontakt gestaltet sich nach einigen Schwierigkeiten jedoch sehr friedlich und damit öffnet sich eine weitere faszinierende Welt: das Reich der Oktos ist mehr als überwältigend.
Nakamura gibt jedoch nicht auf und beginnt einen Krieg mit schlimmen Folgen.
Dieses Buch ist wirklich ein schöner Abschluß der Reihe. Man lernt noch viele neue Wesen und Lebensformen kennen. Andere Gesellschaftsformen regen zum Nachdenken an und die Reise der vielen unterschiedlichen Raumfahrer führt erneut zu einem Nodus, doch auch dort handelt es sich nur um eine Zwischenstation.
Ohne einen Tip wäre ich wohl niemals auf Rama aufmerksam geworden. Doch diese SciFi-Klassiker sollte man wirklich gelesen haben, zumindest als Fan des Genres.
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