Leser-Rezension zu „Die Vagabundin” von Astrid Fritz
am 8.08.2011
Nach einer sehr heftigen körperlichen Auseinandersetzung mit ihrem Stiefvater flüchtet Eva mit ihren kleinen Bruder aus der Stadt Passau.
Gemeinsam machen Eva und ihr Bruder sich auf dem Weg nach Straubing zu ihrer Tante. Auch in der Hoffnung ihre Schwester Josefina dort zu finden.
Über viele Umwege und schweren Zeiten kommen Eva und ihr Bruder dort an.
Beide werden dort herzlich aufgenommen, doch die Schwester war nicht dort.
Evas Bruder blieb dort in der Stadt während Eva weiter nach ihrer Schwester suchen wollte.
Um sicherer zu Reisen, verkleidete Eva sich als Schneidergeselle und reiste so von Stadt zu Stadt.
Ihre Reise endete mit dem Tot in Nördlingen.
Das Buch ist sehr aufschlussreich und gibt tiefe Einblicke in das damalige Leben als Vagabund und Handwerker, sowie in die damalige Gesetzgebung und Verhandlungsmethoden.
Hilfreich waren die Worterklärungen und die Landkarte für das Verständnis der Geschichte und den damaligen Sprachgebrauch.
Mich hat das Buch sehr fasziniert. Ich konnte mich in Eva einfühlen. Auch muss ich zu geben - am Ende ist die ein oder andere Träne gelaufen.

