Leser-Rezension zu „Adams Erbe” von Astrid Rosenfeld

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Samaire Samaire
Verfasst von Samaire
am 12.03.2011
 

Edward Cohen lebt mit einem Erbe. Dem Erbe auszusehen, wie sein Großonkel Adam, der in Deutschland zur Zeit des Nationalsozialismus aufwächst. Er wächst auf, ohne die Geschichte seines Onkels zu kennen, aber mit dem steten Gefühl, dass ein Teil von ihm fehlt. Als er schließlich Adams Vermächtnis in Form eines Tagebuches findet fügen sich die Teile dieser zweier Leben endlich zusammen.

"Adams Erben" ist ein unglaublich fesselndes Stück deutscher Geschichte und darüber hinaus ein Buch, welches von den Dingen erzählt, die wirklich wichtig sind im Leben. Es sind Familienbanden, unvergessliche Momente, Tänze auf dem Vulkan, die Menschen, die einem begegnen und die einem helfen und vor allem die Menschen, die man liebt. Während Edward Amy liebt, liebt Adam Anna. Und als sie eines Nachts spurlos verschwindet setzt er alles aufs Spiel, um seine große Liebe wiederzufinden. Während im ersten Teil, Edwards Geschichte, der Fokus klar auf Edward und seiner Suche nach mehr, nach dem Teil seines Lebens, der ihn endlich komplett macht, erzählt der zweite Teil von Adam und der Suche nach dem Teil, das ihn komplett macht: Anna. Obwohl sie Jahrzehnte trennen sind sich Edward und Adam ähnlich und das nicht nur aufgrund ihres Aussehend. Vielmehr ist es die Suche, die beide antreibt und die schließlich ihre Geschichten zusammenbringt.

Mit einem feinen Humor, einem Gespür für ihre Figuren und einer unglaublichen Sprache hat Astrid Rosenfeld einen Roman geschaffen, der einen nicht mehr loslässt und einem die Augen für die Dinge im Leben öffnet, die wichtig sind. Absolut lesenswert!

 

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Adams Erbe Adams Erbe
Astrid Rosenfeld

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Adams Erbe
von Astrid Rosenfeld

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