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Vor 7 Monaten
Was genau erwartet euch in ›Sonutarium Labyrinth‹ ?
Der Fund zweier Kinderleichen versetzt nicht nur die Lütticher Polizei in Aufruhr. Die beiden in Köln als vermisst gemeldeten Mädchen werden allzu vorschnell als die Opfer des Baugehilfen Alfons Blanc betrachtet. Die Kölner Kommissare Gawriloff und Kowalski werden mit dem Fall betraut und stoßen bei ihren Ermittlungen auf dubiose Verstrickungen innerhalb des Rotlichtmilieus, die sich bis in die höchsten Kreise der Kölner Gesellschaft zurückverfolgen lassen. Für die Kommissare beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen die Korruption in den eigenen Reihen.
In Ihrem Roman-Debüt formt Astrid Vehstedt ein Verbrechen, das viel näher an der Realität ist, als man glauben möchte. Rasant und spannend beschreibt sie nicht nur den Kriminalfall, sondern zeichnet auch authentische Protagonisten, die mit ihren ganz persönlichen Dämonen zu kämpfen haben.
Die Autorin wird in der gesamten Leserunde für Eure Fragen zur Verfügung stehen.
Bewerbt euch bis zum 21.11.2012 um 15 Leseexemplare!
Wer ist Astrid Vehstedt?
Astrid Vehstedt wurde in Hamburg geboren. Sie studierte an der Hamburger Musikhochschule Musiktheater-Regie, nach dem Diplomabschluss Germanistik bei Walter Höllerer, Berlin. Durch ihre Engagements im Musik- und Sprechtheater in Brüssel, London und Paris lebte sie viele Jahre überwiegend in Belgien. Zu ihren literarischen Arbeiten zählen ›Missa e Combattimento - Scenes from a Holy War‹, ›das laboratorium mundi des herrn agrippa‹, ›lieder ohne worte‹ ›Neues aus Brüssel‹ und ›Umpolung‹. Für die Deutsche Bühne veröffentlichte sie den Essay ›Nachdenken über die différence‹, außerdem schrieb und schreibt sie Beiträge für Programmhefte, vorwiegend in Englisch, Französisch und Niederländisch.
Presse:
Opulentes Debüt in kräftigen Farben
So was kommt vor: Arbeit im Freien, die Blase drückt, man verschwindet mal kurz hinter die Büsche Für Straßenarbeiter Alfons Blanc führt der Fehltritt ins Entsetzen. Denn als er sich erleichtert, spült er mit seinem Urinstrahl eine Mädchenleiche frei. Für Autorin Astrid Vehstedt ist die makabre Szene nahe der Autobahn Lüttich das Lasso, mit dem sie ihre Leser in ihren Erstling zieht: Einen Krimi um Kindesmissbrauch, der zugleich als Politthriller und rheinisches Sittengemälde daherkommt.
Die Tote und eine zweite Leiche die wenige Meter entfernt gefunden wird, könnten zwei Kinder sein, die vor einem Jahr in Köln spurlos verschwanden. Ein Fall für das Ermittler-Duo Martin Kowalski und Luca Gawriloff. Kowalski ist eine eher schlichte rheinische Frohnatur, ganz im Gegensatz zu seinem Kommissars-Kollegen. Gawriloff spielt konzertreif Klavier, kann Karate, kocht prima, spricht mehrere Sprachen. Seine Biographie weist seltsame Lücken, seine Karriere rätselhafte Knicks auf, sein Privatleben scheint undurchschaubar.
Ihre Ermittlungen, erschwert durch offensichtlich korrupte Kollegen im deutschen und belgischen Polizeiapparat, führen die Kommissare ins Rotlichtmilieu, offenbaren dessen Verbindung zu Kölns bester Gesellschaft und in die lokale Politik, verweisen auf Geldwäsche, Menschenhandel und Drogengeschäfte, bringen sie, ihre Familien und Freunde in tödliche Gefahren.
Vehstedt schildert dies in kräftigen, manchmal zu kräftigen Farben, bringt Stasi und KGB ins Spiel, konfrontiert ihre Protagonisten und die Leser mit Esoterik, Psychologie, Religion und Musik, mit deutscher Geschichte und jüdischem Leid. Das ist nicht immer leichte, aber immer fesselnde Lektüre. Und die endet nicht mit dem blutigen Finale des aktuellen Falles, sondern mit einer weiteren dunklen Episode im Leben des Luca Gawriloff. In der zeichnet sich bereits ein neues Verbrechen ab. Denn, wie sinnierte er während der Ermittlungen über seinen Gegner aus der Unterwelt: »Irgendwann würde er ihn zu fassen kriegen. Und dann? Dann käme der nächste Verbrecher an die Reihe und dann wieder der nächste Es war wie in einem Labyrinth; und hinter jeder Verzweigung war wieder ein neuer Fall, bis man vielleicht einmal in das dunkle Zentrum vorstieß‹.
Keine Frage: Diese Story schreit nach einer, vielleicht nicht ganz so opulenten Fortsetzung. Und Luca Gawriloff hat für Krimifreunde das Zeug zum Kultkommissar.
(Leipziger Volkszeitung, Hartwig Hochstein)
Imposantes Täterjagen – Sonutarium Labyrinth – von Astrid Vehstedt
Was für ein Wälzer. Der erste Roman von Astrid Vehstedt ist ein Krimi und bringt es in seiner Täterjagd auf fulminante 474 Seiten. Uff! Glücklicherweise gestaltet sich das Lesen zum Genuss, kann die Autorin doch rasant und stilsicher schreiben. Da kommt keine Langeweile auf, wenn Kölner Kinderleichen aufgefunden werden, die Lütticher Polizei in an die Grenzen ihrer Fähigkeiten dringt und zwei imposante Kriminalkommissare, namens Gawriloff und Kowalski, ins Rotlichtmilieu tauchen, wühlen und in der Schickeria bauchlanden.
Es wird gewinkelt und verbogen, Fallen werden gestellt, in die der Leser tappt und anderenorts wieder zu neuen Schlussfolgerungen dringt. Fein ausgetüftelt und verfädelt, Frau Autorin.
Die ansonsten im Essay und als Dramatikerin beheimatete Schreiberin schafft kluge Figuren, die das dicke Buch bis zum Schluss in Spannung halten und liefert damit einen sicheren Treffer mit dem Leipziger fhl-Verlag im Rücken. (Urbanite Leipzig, Volly Tanner)
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Der fhl Verlag wünscht allen Bewerbern viel Glück und eine interessante, diskussionsreiche Leserunde!
SabrinaK1985
Vor 4 Monaten
Kapitel 29-42Das Buch und der Stil gefallen mir immernoch sehr gut, man muss einfach weiter lesen und das Geschen verfolgen. Gawriloff und Illa passen meiner Meinung nach sehr gut zusammen und es hat sich schon vorher abgebildet, dass da noch was kommt.
Was mich besonders stitzig macht istz hier jedoch die Tatsache, dass Klowiak von der Polizei gedeckt wird - ich hasse korrupte Menschen :-(
SabrinaK1985
Vor 4 Monaten
Kapitel 43-56Adrenalin und Emotionen pur, ich glaube dies ist wirklich der handlungsintensivste Abschnitt des Buches, es passiert so viel, dass man nciht mal zum Luft holen kommt.
Schrecklich das gawriloffs Tochter nun stirbt, und das nachdem sie zuerst aufgewacht ist, das war wirklich traurig und seine Entführung *oh weia* das war mir hier ja nun fast schon zu spannend - aber es ist so toll, dass er zumindest einige der verschwundenen Kinder retten konnte *puuh*
SabrinaK1985
Vor 4 Monaten
Kapitel 57-70
Das habe ich an früherer Stelle auch schon geschrieben, dass es wirklich ein Buch mit einer Thematik ist, die den leser auch leiden lässt.
SabrinaK1985
Vor 4 Monaten
Kapitel 57-70Ich finde, dass das Ende das Buch wirklich sehr schön abschließt und bin begeistert vom ersten Fall des Ermittlerteams - und ich denke, wie einige andere Leser, dass wir uns hoffentlich auch noch auf den ein oder anderen Fall freuen können.
Hut ab, für dieses spannende Buch, dass auch mit wirklich schwierigen Themen zu begeistern vermag!
jackdeck
Vor 4 Monaten
Fazit und RezensionVerspätet aber von Herzen, hier miene Rezis, danke an den Verlag und die Autorin.
http://www.amazon.de/review/R1SWXKEWFK2P5O/ref=cm_cr_pr_cmt?ie=UTF8&ASIN=3942829061&linkCode=&nodeID=&tag=#wasThisHelpful
http://www.lovelybooks.de/autor/Astrid-Vehstedt/Sonutarium-Labyrinth-848100299-w/rezension-1016862299/
Blaustern
Vor 4 Monaten
Eindruck Cover und TitelAlso ich würde sagen, das Labyrinth passt schon zum Namen des Buches. Bloß würde ich, wenn ich es auf den ersten Blick sehe, auch keinen Krimi dahinter vermuten, wohl eher Fantasy, denke ich. Ich glaube auch, dass es mir im Laden nicht unbedingt ins Auge gefallen wäre. Obwohl das Buch sooo toll ist.
Gelöschter Benutzer
Vor 2 Monaten
Fragen an die Autorin
Den Odradekischen Hinweis auf der Homepage habe ich vorhin entdeckt. Denn auch ich bin - trotz Altgriechisch und Latein in der Schule - mit der Auflösung nicht weitergekommen....;-)
So bin ich nun auf den 2. Band sehr gespannt!
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