Leser-Rezension zu „Krass!” von Augusten Burroughs

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MafaldaHopfkirch MafaldaHopfkirch
Verfasst von MafaldaHopfkirch
am 20.02.2011
 

Dieses Buch ist so krass, man würde es zurück ins Regal stellen, weil es so an den Haaren herbeigezogen scheint, wüsste man nicht, dass es sich um eine Autobiografie handelt.
Die Eltern des kleinen Augusten haben sich getrennt, die Mutter kommt mit ihrem Leben nicht klar, die meiste Zeit verbringt sie beim Psychiater. Dass dieser dem Jungen schamlos sein "Masturbatorim" vorstellt, kann wohl der krankesten Phantasie nicht entspringen und ist dabei längst nicht die schlimmste Erfahrung, die Augusten verarbeiten muss. Spätestens als besagter Arzt den Jungen adoptiert, fängt das Karusell des Wahnsinns entgültig an sich zu drehen.
Immer wenn man denkt, dass es nicht mehr schlimmer kommen kann, kommt es schlimmer. Teilweise stellt der Leser Überlegungen an, ob Lachen oder Weinen die angebrachte Reaktion wäre, die einzigartige Erzählart des Autors lässt aber die zweite Möglichkeit außer Acht.

 

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Krass! Krass!
Augusten Burroughs

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freundschaft, humor, usa, kindheit, autobiographie

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Krass!
von Augusten Burroughs

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