Leser-Rezension zu „Krass!” von Augusten Burroughs

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HelgaR HelgaR
Verfasst von HelgaR
am 17.09.2011
 

Der Titel "Krass!" passt in diesem Fall wie die Faust aufs Auge. Unglaublich was sich hier alles abspielt. Augusten kommt aus einem total desolatem Milieu, der Vater ist Alkoholiker, die Mutter schreibt Gedichte und will damit groß herauskommen. Er hat auch noch einen älteren Bruder, der angeblich leicht autistisch ist und mit sechzehn bereits von zu Hause auszieht.

Die Mutter verlässt schließlich seinen Vater, nimmt Augusten zwar mit, landet aber selbst beim Psychiater, bei dem sie schließlich dann auch Augusten ablädt. Man kann sagen, er kommt vom Regen in die Traufe. Begibt sich dort in eine schwule Beziehung, wobei alle Familienmitglieder irgendwie nicht ganz richtig ticken und das spielt sich alles bei einem Arzt ab.

Mir persönlich hat es nicht so gut gefallen und ich habe mich einige Male gefragt, ob sich das wirklich alles so zugetragen hat oder ob nicht doch einiges erfunden ist. Man kann sich so ein Leben fast nicht vorstellen und noch dazu unter den Augen eines Arztes, dem dann allerdings die Approbation entzogen wurde. Ich glaube, sein zweites Buch "Trocken!" werde ich mir nicht mehr antun.

 

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Krass! Krass!
Augusten Burroughs

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Krass!
von Augusten Burroughs

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