Inhaltsangabe
Quelle: Wikipedia. Seiten: 33. Nicht dargestellt. Kapitel: Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise, Campo Imperatore, Nationalpark Majella, Fuciner See, Nationalpark Gran Sasso und Monti della Laga, Calderone-Gletscher, Regionalpark Sirente-Velino, Abruzzischer Apennin, Monti Ernici. Auszug: Der Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise (italienisch: Parco nazionale d'Abruzzo, Lazio e Molise) ist ein Nationalpark in Italien. Er hat eine Fläche von 50.683 ha. Zu etwa drei Vierteln liegt er in der Provinz L Aquila in den Abruzzen, das verbleibende Viertel verteilt sich auf die Provinzen Frosinone in Latium und Isernia in Molise. Die Nationalparkverwaltung befindet sich in Pescasseroli in der Provinz L Aquila. Der Abruzzen-Nationalpark ist der älteste Nationalpark in den Apenninen und hat für den Schutz von bedrohten Tierarten wie Wolf oder Braunbär eine wichtige Rolle gespielt. Der größte Teil des Parks ist bewaldet. Der Nationalpark wurde 1923 eingerichtet. 25 Gemeinden in 3 Provinzen liegen in dem Gebiet. 1980 wurde der Park in vier Zonen unterschiedlichen Naturschutzes und Siedlungsentwicklung eingeteilt. Monte Meta Lago di Barrea Lago di ScannoDie höchsten Berge im Park sind der Monte Petroso mit 2247 und der Monte Marsicano mit 2242 Metern Höhe. Der "wahre Herrscher" des Parks ist jedoch der Monte la Meta. Die größten Flüsse des Parks sind der Sangro und der Diavolo. An der Parkgrenze fließen außerdem der Melfa, Giovenco und der Volturno. Außerdem gibt es im Park eine Reihe interessanter natürlicher Seen: Lago Vivo, Lago Pantianiello und der Lago di Scanno. Im Inneren des Parks befindet sich das Feuchtgebiet des Lago di Barrea, ursprünglich künstlich angelegt. italienischer Apennin-Wolf (Canis lupus italicus)Die herausragende Attraktion des Parks ist der Braunbär (Ursus arctos marsicanus). Bis vor einigen Jahren waren die Braunbären hier vom Aussterben bedroht. Derzeit leben im Park laut offiziellen Angaben etwa hundert Bären. Italienische Biologen schätzen jedoch, dass die Population aus nicht mehr als dreißig Individuen besteht. Außer Bären gibt es im Park noch eine Reihe anderer großer Wildtiere, beispielsweise etwa 40 Wölfe. Weitere Tierarten sind die Wildkatze, der Otter, der Marder, der Steinmarder, das Wildschwein und der Dachs. Oft zu sehen si