Star Wars, Planet des Zwielichts
von
Barbara Hambly, Heinz Nagel
ISBN 9783453177413, Flexibler Einband, 398 Seiten, Science-Fiction & Fantasy, Erscheinungsdatum:
bei Heyne
Star Wars, Planet des Zwielichts von Barbara Hambly - Inhaltsangabe
Barbara Hambly verdankt ihren Ruf vor allem einigen ausgezeichneten Fantasy-Romanen. Dass sie keine Berührungsängste mit Film- und Fernsehmaterial hat, konnte sie mit einer ganzen Reihe spannender Star Trek-Geschichten beweisen. Ihr Beitrag zur Star Wars-Saga untermauert dieses Urteil. <I>Planet des Zwielichts</I> schließt eine lose zusammenhängende Trilogie ab; den Auftakt bildete <i>Palpatines Auge</i>, ebenfalls von Barbara Hambly, der zweite Band <i>Darksaber -- Der Todesstern</i> stammt von Kevin J. Anderson.<P> Leia wird während einer geheimen diplomatischen Mission aus der Umlaufbahn des Randplaneten Renat Chorios entführt, während im umliegenden Sektor ein uralter und tödlicher Virus freigesetzt wird. Auf dem Planeten selbst kämpfen die alteingesessenen Bewohner mit den Neuankömmlingen um den fraglichen Anschluss an die Neue Republik und die Öffnung der planetaren Wirtschaft.<P> Luke hat unterdessen in der Wüste von Renat Chorios eine Bruchlandung hingelegt. Er befindet sich auf der Suche nach Callista, seiner "Freundin" aus den ersten beiden Bänden, die sich hier mit einer "Extremisten"-Gruppe herumtreiben soll. Han, Chewie und Lando wiederum begeben sich, nachdem Leia spurlos verschwunden scheint, auf eine abenteuerliche Suche nach ihr und den Ursprüngen des immer weitere Kreise ziehenden Komplotts.<P> Barbara Hambly jongliert geschickt mit unterschiedlichen Handlungsfäden. Mit großer Begeisterung schildert sie das Gerangel an Bord von Han Solos Falke und die abenteuerliche Reise von R2-D2 und C3-PO, die schon sehr früh in dieser Geschichte von jeder menschlichen (oder sonstigen) Hilfe abgeschnitten werden und sich alleine durchschlagen müssen.<P> Fazit: Am Anfang verwirrt <I>Planet des Zwielichts</I> durch zahlreiche Schnitte, Handlungssprünge und neue Figuren. Ist dieser Einstieg jedoch erstmal geschafft, bleibt es durchgehend spannend und einfallsreich. Vielleicht hätte die Autorin den Schluss, insbesondere das Wiedersehen mit einer unserer Lieblingsfeindinnen, etwas weniger tränentreibend gestalten können. Aber das sind, zugegeben, Kleinigkeiten. <I>--Felix Darwin</I>
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