Leser-Rezension zu „Das Haus der Harmonie” von Barbara Wood
am 15.11.2009
Barbara Woods Roman Das Haus der Harmonie spielt in San Francisco. Charlotte Lee ist die Erbin ihrer Großmutter und somit nun Inhaberin des Pharmazieunternehmens Harmony Biotec. Nun hat Charlotte ein großes Problem, denn innerhalb von einer Woche sind drei Frauen an Produkten von Harmony Biotec gestorben. Sie muss nicht nur herausfinden, wer in ihrer Firma die Rezepte verändert, sie muss auch um ihr eigenes Leben fürchten, denn Charlotte überlebt einige Anschläge nur knapp. Und des Rätsels Lösung muss sie auch noch sehr schnell finden, will doch der Saboteur, dass sie sich öffentlich der Tode schuldig bekennt. Dazu muss Charlotte aber tief in die Geschichte ihrer Familie eintauchen, beginnend mit den zwanziger Jahren in Singapur, wo eine junge Chinesin einen Amerikaner kennen und lieben lernt, mit ihm ein Kind zeugt und so die Familiengeschichte in Gang bringt. Charlotte erfährt so einiges über das Leben ihrer Großmutter und somit auch über sich selbst. Aber was hat Charlottes Jugendliebe mit der ganzen Geschichte zu tun?
Barbara Wood versteht es perfekt, eine Liebesgeschichte in eine Familiengeschichte zu betten und das ganze mit einem Krimi zu kombinieren. Ein wahrhaftes Lesevergnügen. (Es fällt sehr schwer, dieses Buch wieder beiseite zu legen, hat man erst einmal angefangen zu lesen!)

