Rezension verfasst vor 1 Jahr
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Für Neueinsteiger in die mittelalterliche Welt Uhtreds bietet sich der aktuelle Band Saxon Stories von BERNARD CORNWELL eigentlich nicht an. Da fällt es zunächst schwer, sich in diese Welt des neunten Jahrhunderts hinein zu versetzen, in der Uhtred für seinen König Alfred gegen die schier übermächtigen Wikinger kämpft. Die Zauberin Skade, Geliebte das dänischen Widersachers Harald Bluthaar, wird dabei zum Faustpfand, das sich mit einem Fluch gegen Uhtred rächt, der in Erfüllung zu gehen scheint.
Auch demjenigen, der eigentlich kein Freund von Büchern in der Ich-Perspektive ist, macht es der versierte Autor mit seinem anschaulichen Erzählstil aus Uhtreds Sichtleicht, sich in die historischen Abläufe einzufinden, auch aufgrund hervorragender Recherchen.
„Das Brennende Land“ ist unterhaltsam, denn CORNWELL entwirft ein echtes Bilderbuch an Schlachtenszenen, was die Mittelalterfans und Freunde historischer Romane begeistern dürfte.
Dennoch würde ich empfehlen, zum besseren Verständnis, auch die vorher gegangenen Romane zu lesen:
1. Das Letzte Königreich
2. Der Weiße Reiter
3. Die Herren Des Nordens
4. Schwertgesang
Auch der sechste Band ist schon in Arbeit. Alles in allem hat BERNARD CORNWELL eine großartige Lektüre geschaffen, die aufgrund ihres Umfanges von über 500 Seiten, allerdings längere Zeit in Anspruch nimmt.
Klappentext:
Was ist das stärkste Heer gegen den Hass einer Frau? Eine tödliche Gefahr bedroht Wessex: Harald Bluthaar. Nur Uhtred erkennt den Schwachpunkt des mächtigen Feindes. Es ist eine Frau, Skade, die Hure und Zauberin, der der Dänenherrscher gänzlich verfallen ist. Als Uhtred sie in seiner Gewalt hat, ist eine der großen Schlachten der englischen Geschichte schon gewonnen. Skade verflucht ihn, doch Uhtred fühlt sich unbesiegbar. Bis ihn die Nachricht ereilt, dass seine geliebte Frau Gisela im Kindbett gestorben ist. Und über das Land zieht wieder Rauch von brennenden Dörfern.
Erstveröffentlichung in THE SPINE
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