Bertolt Brecht

(1669)

Lovelybooks Bewertung

  • 1886 Bibliotheken
  • 21 Follower
  • 17 Leser
  • 91 Rezensionen
(376)
(662)
(446)
(131)
(54)
Bertolt Brecht

Lebenslauf

Bert Brecht wurde am 10. Februar 1898 als Eugen Berthold Friedrich Brecht geboren. Die ersten Lebensjahre verbrachte die Familie Brecht in einer kleinen Handwerkswohnung. Als Brechts Vater Vorstand der Haindelschen Papierfabrik wurde zog die Familie in eine bessere Unterkunft. Brecht machte wegen dem Kriegsumständen, das Notabitur in Augsburg und brachte dann die Schülerzeitschrift "die Ernte" heraus. Wegen eines Herzfehlers konnte er nicht aktiv am Kriegsgeschehen teilnehmen. 1918 wurde er allerdings zum Lazarettdienst nach Augsburg berufen. Hierfür musste er sein Studium an der Ludwigs - Maximilian Universität unterbrechen. Nach dem Krieg nahm er sein Studium von Naturwissenschaften, Medizin und Literatur wieder auf wurde 1921 aber exmatrikuliert wegen mangelnder Anwesenheit. Brecht verliebte sich 1916 in Paula Banholzer, diese gebar ihm auch seinen ersten Sohn Frank Banholzer. Paulas Eltern lehnten Bert Brecht als Schwiegersohn ab. Er pflegte eine innige Freundschaft mit Karl Valentin und pendelte jahrelang zwischen Berlin und München um weitere Menschen aus der Theaterbranche kennenzulernen. 1922 heiratete er Marianne Zoff, die ihm eine Tochter "Hanne" gebar. noch während der Ehe mit Marianne lernte er die Schauspielerin Helene Weigl kennen, die ihm noch vor der Ehe einen weiteren Sohn gebar. Nach der Scheidung von Marianne heiratete er Helene, die ihm noch eine Tochter schenkte. Brechts Kinder, inklusive Frank, der nach Frank Wedekind benannt wurde, blieben immer bei ihm und wurden von seiner jeweiligen Frau erzogen. Brecht vertrat mehr und mehr die Kommunistische Partei. Trat jedoch nie der KPD bei. Seine Theaterstücke mussten einen politische Zweck erfüllen. So kam es dass er innerhalb kürzester Zeit auf der schwarzen Liste der Nationalsozialisten landete. Seine Stücke wurden unterbrochen und die Aufführer wegen Hochverrats angeklagt. Am 28 Februar 1930 floh er mit seiner Frau und den Kindern über Prag, Wien und Zürich nach Paris. Seine Frau und die Kinder reisten nach kurzer Zeit weiter nach Dänemark. Brecht blieb aber und gründete die Agentur DAD - deutscher Autorendienst, der Publikationsmöglichkeiten für emigrierte Autoren stellen sollte. 1941 reiste er mit seienr Familie nach Amerika. Dort fühlte er sich aber nie wohl, wegen seiner Abneigung gegen Amerika und seienr Abkapselung, er bezeichnete sich selbst als "Lehrer ohne Schüler." Kurz nach dem Krieg wurde er aufgefordert wieder nach Deutschland zurück zukommen, weilte zunächst aber in Zürich um die Lage zu sondieren. Viele Jahre hatte er nur eine Reiseerlaubis für die DDR. Hier gründete seine Frau das "Helene-Weigl Ensemble", welches brecht ermöglichte seine Stücke aufzuführen. 1956 erkrankte er an einer Grippe, trotz zahlreicher Kuraufenthalte ging es ihm aber nicht besser so starb er am 14. August 1956 in Ostberlin, genauer in der Chauseestr. Vor seinem Tod hatte er verfügt, nicht aufgebahrt zu werden und am Friedhof neben seinem Haus begraben zu werden. Außerdem sollte bei seiner Beerdigung nicht gesprochen werden. Alles wurde zu seinen Wünschen erfüllt und das grab von ihm und seiner Frau kann immer noch auf dem Friedhof betrachtet werden.
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
Tags

Beitrag verfassen...

  • Gar nicht so übel für ein Drama

    Leben des Galilei
    Guenhwyvar

    Guenhwyvar

    17:21

    In dem Drama "Leben des Galilei", von Bertolt Brecht, geschrieben im Jahre 1938/39, geht es um den Wissenschaftler Galileo Galilei, der das System des Koppernikus, nach welchem die Sonne und nicht die Erde Mittelpunkt unseres Sonnensystems ist, beweist, jedoch von der Kirche gezwungen wird zu wiederrufen...Dieses Drama war das Erste, welches ich in meinem Leben gelesen habe. Als es in der ...

    Mehr
  • Die Gesellschaft - ein Haifischbecken

    Die Dreigroschenoper
    Matzbach

    Matzbach

    15:59

    "Denn wovon lebt der Mensch? Indem er stündlich den Menschen peinigt, auszieht, anfällt, abwürgt und frißt". In diesem Stück ist tatsächlich jeder des Menschen Wolf, sprich Hai. Der Bettlerkönig Peachum, der davon lebt, Schnorrerutensilien zu verkaufen, ist mit der Hochzeit seiner Tochter Polly und des Gangsterbosses Macheath nicht einverstanden und setzt alle Hebel in Bewegung, diesen an den ...

    Mehr
  • Rezension zu "Die Dreigroschenoper" von Bertolt Brecht

    Die Dreigroschenoper
    Akinna97

    Akinna97

    19:59

    Ich habe das Buch in der 10. Klasse in der Schule gelesen. Hätte nicht gedacht, dass es so verständlich geschrieben ist. So konnte ich dem Inhalt gut folgen. Auch ist es spannender als ich erwartet hätte. Toll fand ich auch, dass das Stück durch die Songs (von Kurt Weill) aufgelockert wurde. Ich kannte sogar ein paar davon. Ein bisschen gestört, haben mich die naiven Frauenrollen von Polly ...

    Mehr
  • Rezension zu "Leben des Galilei" von Bertolt Brecht

    Leben des Galilei
    Cloudine

    Cloudine

    17:16

    "Leben des Galilei" ist das beste Drama, das ich bisher gelesen habe. Es handelt vom Astronomen Galileo Galilei, der im 17. Jahrhundert die Stellung der Planeten erforscht und zu einem Schluss kommt, der der Kirche nicht gelegen kommt. Das Drama hat sich flüssig gelesen und brachte mich an der ein oder anderen Stelle zum Schmunzeln. Obwohl es ein Thema behandelt mit dem die wohl die ...

    Mehr
  • Rezension zu "Leben des Galilei" von Bertolt Brecht

    Leben des Galilei
    LiSa

    LiSa

    14:30

    Die beste Schullektüre überhaupt!

  • Rezension zu "Der gute Mensch von Sezuan" von Bertolt Brecht

    Der gute Mensch von Sezuan
    Primrose

    Primrose

    22:37

    Drei Götter kommen auf die Erde, um eine Mission zu erfüllen. In einer Stadt in China suchen sie nach einem guten Menschen. Die Prostituierte Shen Te ist der einzige Mensch in Sezuan, der drei Götter freiwillig für eine Nacht bei sich zu Hause aufnimmt. Die Götter schenken ihr zum Dank das Geld für einen kleinen Tabakladen. Während sie versucht, ihr kleines Gewerbe auf die Beine zu stellen, ...

    Mehr
  • Rezension zu "Mutter Courage und ihre Kinder" von Bertolt Brecht

    Mutter Courage und ihre Kinder
    RogerSuffo

    RogerSuffo

    18:59

    Das Stück zum Verhältnis "kleiner Mann" und Krieg. Der "Kleine Mann" ist hier eben die Mutter Courage. Sie möchte ihr kleines Geschäft mit dem Handelswagen unterwegs mit der Truppe machen. Der Dreißigjährige Krieg eignete sich gut als Hintergrund: Die Fronten wechseln unübersichtlich, wer erst wie der sichere Sieger aussah, ist bald auf der Flucht und mit dem Prager Frieden scheint mittendrin ...

    Mehr
  • Rezension zu "Leben des Galilei" von Bertolt Brecht

    Leben des Galilei
    maronkusakabe

    maronkusakabe

    14:21

    Das Buch musste ich lesen, jedoch wurde das nicht in der Schule besprochen. Ich finde das Buch hat gute Ansätze zum interpretieren, vor allem spielt dort die zentrale Rolle der intoleranten Kirche gegenüber der Wissenschaft und wie sie mit vielfältigen Mitteln versuchen, den Galilei sowie seine Forschungen endgültig zum Schweigen zu bringen und an den alten Normen (die Richtigkeit der Bibel) ...

    Mehr
  • Rezension zu "Der gute Mensch von Sezuan" von Bertolt Brecht

    Der gute Mensch von Sezuan
    mermaid

    mermaid

    18:46

    Ich musste diese Lektüre für die Schule lesen und konnte am Anfang überhaupt nicht reinkommen, vorallem die Schreibweise war ungewöhnlich für mich. Es geht um drei Götter, die nach Sezuan kommen, um einen guten Mensch zu finden und dabei auf die Frau Shen Te, die ihnen Obdach gewährt, kommen. Sie ist ein ''guter'' Mensch, doch schon bald merkt man, dass es ihr durch ihre Gutmütigkeit immer ...

    Mehr
  • Rezension zu "Der gute Mensch von Sezuan" von Bertolt Brecht

    Der gute Mensch von Sezuan
    Sanny-

    Sanny-

    21:52

    Die Götter suchen einen guten Menschen, der ihnen Obdach gewährt. Gut, dass sie in Sezuan einen finden. Eine Frau. Sie versucht, gut zu sein, zu jedem und allem, merkt aber bald, dass es ihr dadurch immer schlechter geht. Deshalb überlegt sie sich eine List, mithilfe derer sie sich gut verhalten kann, ohne den eigenen Ruin hinzunehmen. Gutes Buch, angenehm zu lesen. Und es vermittelt ein ...

    Mehr
  • weitere