Leser-Rezension zu „Splitterherz” von Bettina Belitz
am 30.08.2010
Ellie, mit richtigem Namen Elisabeth Sturm, muss mit ihren Eltern von Köln in ein Dorf ziehen. Ihr Vater hat einen neuen Job als Psychiater in einer Klinik angenommen. Darüber ist sie nicht begeistert, denn sie muss das letzte Jahr Gymnasium an einer neuen Schule beenden. Das bedeutet, neue Schule und neue Freunde finden. Was ihr nicht leicht fällt. Sie kapselt sich ab, bis sie Colin über den Weg läuft. Der junge Mann ist faszinierend und gleichzeitig sehr abweisend. Ellie sucht trotz allem die Nähe von Collin. Und bekommt Ärger mit ihrem Vater. Warum versucht ihr Vater diese Freundschaft zu verhindern? Und dann geschehen Dinge, die sich nicht erklären lassen.
Ich muss gestehen, dass ich diesen Jugendroman lesen wollte, weil ich zum größten Teil nur begeisterte Meinungen gehört habe und wurde sehr enttäuscht.
Der Schreibstil an sich war in Ordnung. Verständliche Schreibweise. Allerdings wurden die Figuren übermäßig unzufrieden mit sich und der Umwelt beschrieben. Die ersten dreihundert Seiten passierte nicht wirklich etwas. Somit hätte das gesamte Werk deutlich zusammengefasst werden. Ich hatte keine wirklich Freude am lesen, hatte aber immer gehofft, dass bei mir der Knoten platzt.
Fazit: Ich persönlich würde das Buch nicht empfehlen und denke, dass ich auf weitere Bände verzichten werde. Schade. Für dieses hochgelobte Buch kann ich nur drei von fünf Sternen vergeben, da es mich absolut nicht vom Hocker gehauen hat.

