Leser-Rezension zu „Gebissen” von Boris Koch

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EiskalteHand EiskalteHand
Verfasst von EiskalteHand
am 21.06.2011
 

WOW! Ein absolut ungewöhnlicher, packender Roman. Aber dennoch keine leichte Kost. Wer Seitenweise grüblerische Gedankengänge und Abschweifungen alla Anne Rice nicht mag, der sollte die Finger davon lassen.
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Alex lebt in Berlin und ist freier Journalist und DJ. Als Kind wurde er in seinem Heimatdorf von einer merkwürdigen Kreatur angefallen und gebissen. Seine Freunde und er vernichten dieses Wesen, in dem sie es mit samt der Scheune verbrannten. Heute erinnert nur noch eine Narbe am Unterarm an dieses traumatische Erlebnis. Alex entflieht seinem Dorf und zieht zum Studium nach Berlin und blieb dort. Seine Mutter liegt ihm ständig in den Ohren mit den üblichen Fragen nach einer festen Freundin, ob er sich einen anständigen, sicheren Job gesucht hat usw. Alex fühlt sich einsam, trägt eine Leere in sich, die er nur schwer beschreiben kann. Er hat schon mehrfach versucht von einer Brücke zu springen, aber er stand immer nur da und tat es dann doch nicht. Er beschließt Lisa anzurufen, die er in der Disco kennengelernt hat, um was gegen seine Einsamkeit zu tun. Vielleicht ist sie ja die Richtige. Doch Lisa fährt für ein paar Tage weg, aber er soll sich dann wieder melden. Dann lernt er Danielle in einer Disco kennen, sie hat eine unglaubliche Anziehungskraft. Alle Männer gaffen sie an. Alex versucht sie anzusprechen, aber sie macht den Anfang und sie verbringen eine Nacht miteinander, eine hammer Nacht. Ein One-Night-Stand, mehr sollte es nicht sein. Danach ist etwas anders in seinem Leben. Er vermisst Danielle, obwohl sie nur ein One-Night-Stand war. Also versucht er weiter mit Lisa anzubandeln und trifft sich mit ihr. Allerdings hat er plötzlich das Verlangen in ihren Hals zu beißen, denkt über ihr Blut nach. Er denkt er wird verrückt und reißt sich zusammen. Außerdem trifft er auf einen komischen Typen, der für Alex wirres Zeug redet: „Denk dran in Berlin machen wir halbe halbe“ und „Gute Wahl“. Alex versteht nur Bahnhof. Allerdings muss Lisa nach Hause ihre Freundin und Mitbewohnerin Sandy trösten, deren Freund sie mit ihrer Schwester betrogen hat nun mit der Schwester zusammen ist. Sie treffen sich erneut und nachdem er mit Lisa geschlafen hat taucht plötzlich Danielle auf und die beiden fallen buchstäblich übereinander her und zerlegen die Wohnung beim Sex. Dumm ist nur, dass Lisa alles mit ansehen musste. Sie verlässt überstürzt die Wohnung. Danielle eröffnet Alex, dass er ein Vampir ist, was Alex nicht zu wissen scheint und erklärt ihm, dass das Wesen was ihn als Kind gebissen hat und er getötet hat sein Blutvater gewesen sein muss. Und Danielle ist eine Nephilim. Eigentlich sind Vampire und Niphilim Feinde, aber der Blutvater unter Berlin scheint zu erwachen und Danielle und Alex treten ihm zusammen entgegen. Außerdem geschehen in ganz Berlin merkwürdige Morde und Verbrechen.
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Fazit: Hätte ich eher gewusst, wie genial dieses Buch ist, hätte ich es früher gekauft. Es ist völlig anders als alle Vampirgeschichten, die ich bisher gelesen habe. Allein schon die Darstellung der Blutväter und deren Entwicklung finde ich irgendwie faszinierend. Diese Version haut einen buchstäblich von den Socken, weil sie einfach mal ganz anders ist, als die übliche Vorstellung von Vampiren und deren Herkunft. Auch der Schreibstil des Autors ist sehr ansprechend. Viel innerer Monolog, viel Blut und sehr viel Sex! Wer die Bücher von Anne Rice mag, wird auch dieses Buch mögen. Zumindest geht es mir so.

 

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Gebissen Gebissen
Boris Koch

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Gebissen
von Boris Koch

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