Leser-Rezension zu „Das Buch der Lügen” von Brad Meltzer
am 9.02.2010
Über die erste Mordwaffe schweigt die Welt und die Bibel. Mit was beging Kain den Mord an seinem Bruder Abel?
Jahre später wird Mitchell Siegel, Vater des Superman-Erfinders, erschossen, auch dieser Mordfall bleibt ungelöst.
70 Jahre später findet Obdachlosen"aufsammler" Cal einen Mann, der mit derselben Waffe angeschossen wurde. Genau in diesem Moment wird er von einem Unbekannten angegriffen, der an der Hand die Tätowierung des Kainsmals trägt...
Hörte sich sehr gut an und ich wurde auch belohnt. Thriller, gepaart mit Religion und Glaube finde ich immer sehr ansprechend, weil man dabei so viel lernen kann, wenn sich der Autor beim Recherchieren Mühe gegeben hat. Und das hatte er. Interessant waren auch das viele Hintergrundwissen zum Supermanerfinder und die Überleitung und Zusammenhänge vom Mord an Abel. Man muss nur gut aufpassen, dass man nicht den Faden verliert, (deswegen auch nur 4 Sterne), weil ich häufig noch mal nachlesen musste. Bibel und Comic sind sehr unterschiedlich und manchmal war es schwierig, nachzuvollziehen, warum und wie manche Handlungsabschnitte zusammenhängen.
Spannungsmäßig war ich anderes gewöhnt: Bei diesem Buch merkt man erst am Schluss, das auch das erste Kapitel schon spannend war. Warum das so ist?! Keine Ahnung. Wahrscheinlich weil man sich so sehr auf den Zusammenhang der Fakten konzentriert. Der Schluss war aber dennoch sehr spannend und auch sehr rührend!
Besser als durchschnittlich war das Buch der Lügen allemal und weitere Thriller-Religionsbücher werden folgen!

