Leser-Rezensionen zu „Der Weg in die Schatten” von Brent Weeks
Rezension verfasst vor 3 Monaten (3)
Die düstere Stimmung war einfach nur fesselnd und ich muss ein großes Lob aussprechen, denn Brent Weeks hat es geschafft einen Weg zwischen Realität und Fantasy zu finden. Es ist sehr empfehlenswert!
Rezension verfasst vor 4 Monaten (2)
Fand es erst zum ENde hin spannend aber lang atmig. Will aber auf jedenfall wissen wie es weiter geht.
Rezension verfasst vor 5 Monaten (4)
Inhalt:
Azoht lebt in der Gosse von Cenaria, eines Tages trifft er Durzo Blint, einen Blutjungen, und sieht seine Chance des Lebens. Doch es ist nicht einfach ein Lehrling von diesem Meister des Todes zu werden, man kann dabei mehr verlieren als einem lieb ist. In seinem neuen leben gibt es viel Unbekanntes und man an sehr viel denken und wissen. Aber niemand weiß wer Durzo Blint wirklich ist und was er kann...
Ich denke über das Buch:
Es ist schon eine Weile her das ich dieses Buch gelesen habe, weswegen mir der Inhalt nicht mehr ganz so präsent ist, vor allem weil alles so kompliziert ist. Dies ist ein Auftakt zu einer Trilogie, die nächsten Bände heißen Am Rande der Schatten und Jenseits der Schatten. Brent Weeks schreibt jetzt auch eine neue Reihe: Schwarzes Prisma heißt der erste Teil.
Der dolchhaltende Mann, mit der tiefen Kapuze passt gut zum Buch, weshalb ich finde das es ein passendes Cover ist. Auch die lila Muster auf dem weißen Hintergrund passen doch irgendwie dazu.
In diesem Buch gibt es gefühlte Tausend Charakter, es ist schwer sich davon ein Bild zu machen. Die Hauptpersonen selbst sind aber ziemlich gut ausgearbeitet. Im ganzen also Azoth und Durzo Blint, die großen Nebencharaktere sind auch gut ausgearbeitet. Die Handlanger und Soldaten oder Dienstmädchen sind dagegen ziemlich unübersichtlich, was manchmal ziemlich nervt.
Das Buch ist auf der Sicht von verschiedenen Personen, diese stehen aber in der dritten Person. Man hört aber was sie denken. Manchmal hat man das Gefühl die Sichten verschmelzen miteinander, doch dem ist nicht so. Es macht alles noch komplizierte, das so oft gesprungen wird und man sich nicht auf eine Person konzentrieren kann.
Die Geschichte ähnelt vielen Büchern vom Aufbau, was man aber schnell vergisst. Das Buch versucht einen in Bann zu ziehen was oft klappt, was dann aber oft durch abrupte Themenwechsel gestoppt wird. Es ist alles ziemlich viel, was durch Zeitsprünge noch verstärkt wird. Man könnte aus diesem Buch zwei Bücher machen, einmal die Lehrlingszeit bei Durzo, da erfolgt eine großer Zeitsprung, und dann noch die Zeit wo er selbst schon Aufträge ausfühlt und sich alles zuspitzt, wo alle immer komplizierter wird.
Der Anfang ist eigentlich wie bei vielen anderen Fantasybüchern, was vielleicht ein bisschen doof ist, aber okay. Erst im „zweiten Teil“ wird es dann ein bisschen anders und es wird, nicht direkt einzigartig, aber interessant.
Fazit:
Insgesamt ein gutes, unübersichtliches Buch. Wo man sich fragt wie alles einfach enden kann.
Ich werde versuchen die nächsten beiden Teile zu lesen.
Zitat:
(...) Er starrte Azoth an. Azoth folgt seinem Blick zu seiner eigenem Körper. (...)
Er erkannte diese Klinge. Er hatte sie an dem Tag gereinigt, an dem er sich auf die Suche nach Puppenmädchen gemacht hatte. Er hoffte das Master Blint sie zumindest abwischen würde, bevor er sie dann zum Säubern übergab.(...) Dann wurde Azoth auf die Position des Dolches aufmerksam. (...)
Der Weg in die Schatten von B. Weeks, S. 169+170
„Leben ist Leer. Liebe ist Scheitern.“
Der Weg in die Schatten von B. Weeks, S. 181
„Sein Blick berührte ihren, und sie spürte, wie ein Kribbeln ihren Rücken hinauflief. Er sah sie an- sie nicht die Narben. Männer wandten den Blick stets von ihren Narben ab. Kylar sah Elene.
Der Weg in die Schatten von B. Weeks, S. 797+298
Rezension verfasst vor 7 Monaten (11)
"Leben ist leer. Leben ist bedeutungslos. Wenn wir Leben nehmen, nehmen wir nichts von Wert. Blutjungen sind Auftragsmörder. Das ist alles, was wir tun. Das ist alles, was wir sind."
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Inhalt: Man munkelt, dass Durzo Blint der beste Assassine Cenarias ist. Er tötet lautlos, effizient, aus den Schatten heraus. Hat er einen Auftrag übernommen, kann man ihn als erledigt betrachten. Er ist ein exzentrischer Einzelgänger und hat im Gegensatz zu anderen Blutjungen noch nie einen Lehrling genommen - bis der junge Dieb Azoth sich ihm förmlich aufdrängt. Nach langem Widerstand scheint Blint etwas in dem Jungen zu sehen, das ihn seine Entscheidung überdenken lässt. Azoth wird Blints Schüler. Doch der Preis, den er für das Leben eines Auftragsmörders, für das Leben in den Schatten bezahlen muss, ist ein hoher. Bedingung ist, dass er alles zurücklässt, was sein voriges Leben ausgemacht hat, einschließlich der Menschen, die ihm lieb und teuer waren. Er muss Azoth abstreifen wie eine alte Haut und hinter sich lassen, ohne zurückzusehen. Kylar, ein verarmter Adelsspross, ist geboren. Er lernt den Umgang mit Waffen und Giften aller Art und pflegt Freundschaften in den einflussreichen Kreisen des Adels. Doch es gibt eine Sache, die er nicht loslassen kann: Puppenmädchen, mit der er auf der Straße aufgewachsen ist, und die jetzt den Namen Elene trägt. Beziehungen sind Seile, Liebe ist eine Schlinge - eine der ersten Lektionen, die Kylar von Blint lernt. Wird Elene ihm zur Schlinge werden?
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Meine Meinung: Das Buch hatte leider das Pech, in einer Phase der Leseflaute zu landen, sodass ich fast vier Wochen brauchte, um es zu beenden. Daran waren aber sowohl Geschichte als auch Charaktere völlig unschuldig. Aber zäumen wir den Gaul nicht von hinten auf, sondern fangen vorne an. Brent Weeks siedelt seine Geschichte rund um den Assassinenmeister Durzo Blint und seinen Lehrling Azoth bzw. Kylar auf dem fiktiven Kontinent Midcyru, genauer gesagt im Land Cenaria an. Das Gesellschaftsbild, das er zeichnet, ist ein düsteres: Cenaria wird aus dem Untergrund regiert, von den sogenannten Sa'kage. Schmuggler, Huren, Mörder. Der König ist nicht mehr als eine Marionette in ihren Händen. Jeder, einschließlich des Adels, pflegt vor allen Dingen eins - sein eigenes Vermögen, seinen eigenen Einfluss. Auf der anderen Seite befindet sich das Labyrinth, wo Straßenkinder, organisiert in Diebesgilden, jeden Tag ums Überleben kämpfen. Von dort aus begleitet der Leser Azoths Werdegang vom Straßendieb zum Meuchelmörder. Die Charaktere sind größtenteils lebendig und interessant angelegt, auch wenn man gerade zu Anfang oft ins kalte Wasser geworfen wird. Die Handlung ist manchmal sehr bruchstückhaft - fügt sich aber natürlich gegen Ende zu einem Ganzen zusammen - und hat mich mehr als einmal völlig verwirrt. Wem es auch so geht, dem sei geraten: Erstmal einfach hinnehmen, vieles klärt sich zum Ende hin auf. Hin und wieder stößt man auf kleinere Widersprüche, besonders in der Figur Durzo Blints, mit denen man aber sehr wohl leben kann. Denn wer ist im richtigen Leben schon aalglatt, wer handelt immer akkurat und schlüssig?
Zwischendurch findet man sich in Handlungssträngen wieder, die man erst mal überhaupt nicht einordnen kann und die dann eine ganze Weile ruhen, sodass man sie vergisst und später völlig überraschend wieder mit ihnen konfrontiert wird. An dieser Stelle hat das Buch für mich auch den fünften Stern verloren, auch wenn es vermutlich vom Autor so beabsichtigt war. Ich hab mich da beim Lesen immer ein bisschen ausgeschlossen und dumm gehalten gefühlt. Das ändert jedoch nichts an einer tollen Geschichte, einem mehr als sympathischen Protagonisten und einem wirklich angenehmen Schreibstil. Wer in den ersten 2/3 des Buches noch nicht völlig gepackt und gefesselt ist, den wird spätestes das letzte Drittel überzeugen - hier laufen die meisten Handlungsstränge zusammen und das Buch legt noch einmal richtig an Spannung und Gefühl zu.
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Fazit: Alles in allem eine Geschichte, die mitreißt und die Lust auf mehr macht - genau so, wie der Auftakt einer Serie sein sollte. Vier verdiente Sterne für den ersten Band der Schatten-Trilogie!
Rezension verfasst vor 8 Monaten (9)
Das Thema Assassinen hat mich sofort angesprochen; als ich das Buch entdeckt hatte, hat es mich geradezu angelacht und ich wurde nicht enttäuscht. Obwohl der Anfang sich etwas gezogen hat, hat es mich doch ziemlich gefesselt. Es war auch Anfangs nicht langweilig, aber etwas kompliziert die politischen Verhältnisse in dieser eigenen Welt (zeitlich würde ich sagen spätes Mittelalter/Rennaisance?) zu durchblicken und andererseits habe ich gedacht "ok es ist interessant, aber wo bleibt die Action, wann beginnt endlich Azoths Ausbildung?" Aber für eine Trilogie war es im Nachhinein ein angemessener Einstieg und später wurde ich dafür auch richtig mitgerissen. Die Intrigen, die Kämpfe, die Geheimnisse die Aufgedeckt werden, die Magie… (Näheres zur Story weiter unten)
In der Way-of-Shadows-Welt gibt es zwar die „normalen“ Meuchelmörder, aber die Hauptcharaktere sind vielmehr eine „Spezialeinheit“ unter den Assassinen, genannt Blutjungen (Wetboys im Original, dort werden die gewöhnlichen Mörder als assassins bezeichnet). Diese sehen auf gewöhnliche Assassinen herab und verfügen über ihre enormen körperlichen Fähigkeiten hinaus außerdem auch noch über besondere magische Begabung.
Was ich persönlich ja besonders liebe sind diese Meister-Lehrling Beziehungen, in diesem Fall von Blint und Kylar. Tragisch, dramatisch, rührend, auch hin und wieder amüsant... es findet sich alles darin wieder. Es war toll zu verfolgen wie Blint anfangs ganz der kühle, strenge Lehrmeister ist, später jedoch merkt man, dass Kylar ihm eindeutig ans Herz gewachsen ist.
Ein dicker Minuspunkt gegen Schluss war jedoch Elene... die ist mir wirklich auf die Nerven gegangen und hat eine viel zu große Rolle für Kylar gespielt. Sicher, sein Leben ist recht trostlos und alles, denn als Blutjunge führt man wirklich ein tristes, düsteres Schatten-Leben (was der Autor auch brillant rüberbringt, er schafft es mich zu überzeugen das dieses Leben doch nicht so cool und erstrebenswert ist wie man sich das vorstellt xD - Will damit sagen, die Darstellung des Assassinen-Daseins kommt realistisch und glaubwürdig rüber und nicht überzogen; und Mörder sind eben keine Helden oder strahlenden Ritter, dennoch sind die Fähigkeiten eines Blutjungen natürlich nicht zu verachten, der Spaß an den Kämpfen & Aufträgen ist einem dadurch also nicht genommen ;D ). Ich liebe es tragisch und dramatisch, wenn man mitfühlt und sich dem Ganzen nicht entziehen kann, Verzweiflung und aussichtslose Kriegssituationen, auch wenn ich dann immer einen halben Nervenzusammenbruch habe - aber ich liebe es.
Wieder zurück zu Elene, denn worauf ich hinaus wollte war, dass obwohl ich verstehen kann, dass Kylar ein bisschen Liebe in seinem Leben brauchen könnte, es mir zutiefst missfällt. Es müssen doch wirklich nicht überall Lovestorys reingequetscht werden... (Zumindest ist sie seine erste Liebe und „Jugendliebe“, wenn man das als positiv bezeichnen möchte)
Der Inhalt ist schwer zusammenzufassen, da es recht simpel anfängt und dann alles in politische Intrigen und Kriege ausartet, von denen man zu Anfang natürlich noch nichts ahnt und ich deshalb auch nicht groß spoilern.
Anfangs haben wir also Azoth, der in einer Gilde auf der Straße unter anderen Straßenkindern lebt. Das Leben dort ist hart und die Stärkeren dominieren die Schwächeren. Azoth versucht diesem Leben irgendwie zu entkommen, er will nicht länger schwach und verletzlich sein und Durzo Blint ist bekannt als der Beste, somit ist es nicht verwunderlich dass Azoth in ihm so was wie ein Vorbild sieht. Seine Sturheit führt schließlich dazu dass er von Blint als Lehrling angenommen wird. Von da an braucht er eine neue Identität, ist von nun an der junge Adelige Kylar Stern, sein ganzes Leben krempelt sich um und er muss alles hinter sich lassen, darunter die wenigen Freunde die er hatte, die ihm jedoch sehr wichtig sind...
Was ich ein bisschen schade fand, im weiteren Verlauf, war, dass Kylar ziemlich schnell erwachsen wurde, seine Jugend wurde in wenigen Kapiteln abgehandelt, mal ist er kurz 14, dann 16, aber die meiste Zeit dann um die 20. Eigentlich nicht schlimm, im Nachhinein kann ich es schon verstehen, es musste ja auch noch viel rein und die ganzen spannenden Ereignisse konnten eben auch erst folgen als er richtig ausbildet war, jedoch hätte ich gerne noch mehr von der Ausbildung selber mitbekommen.
Sein erster richtiger Auftrag und auch einige Trainingsstunden beim Meister sind aber beschrieben, die Anfänge werden also nicht komplett übersprungen, nur eben recht kurz gehalten und ich persönlich hätte gern noch ein kleines bisschen mehr davon gehabt.
Logan, ebenfalls ein junger Adeliger, wird zu Kylars neuem bestem Freund. Auch dieser bekommt noch eine größere Rolle zugedacht. Zusammen sind die beiden typische, freche Jünglinge, die sich noch austoben müssen, doch durch Kylars geheimes Doppelleben liegt stets ein Schatten über allem was er tut.
Jarl, ein früherer Freund Azoths aus Kindertagen war letztendlich auch ein weitaus bedeutenderer Charakter, als man zu Anfang glaubt, allerdings wären weitere Infos dazu auch wieder Spoiler… er geht später aufjedenfall einem sehr interessanten Job nach ;)
Mein persönlicher Liebling war jedoch der Seher Dorien. Er und zwei seiner Hexer-Freunde spielen mehr indirekt eine wichtige Rolle, zumindest im ersten Band, ich könnte mir vorstellen dass sie noch größere Rollen bekommen. Wie man sich einen (Hell)Seher eben vorstellt, hat Dorien etwas Mystisches, Weltfremdes und leicht Wahnsinniges an sich, aber ich liebe solche Charaktere. Überhaupt fand ich das Dreiergespann Dorien, Solon und Feir äußerst amüsant, es geht doch nichts über Männerfreundschaften ;D Dorien hat seine Visionen über das Schicksal Cenarias (das Land aus dem auch Azoth/Kylar stammt) und somit machen sich die 3 sich dann auf entsprechend „mitzuwirken“.
Zu Kylar kann man sagen, dass er zielstrebig ist und manchmal auch etwas trotzig, wirkt aber dennoch, insbesondere später, sehr reif und diszipliniert. Bei Blint bin ich immer hin und hergerissen ob ich ihn mag oder nicht, je nachdem was er grade wieder angestellt hat, aber er ist auch undurchschaubar. Selbst am Schluss sind seine - endlich 'aufgeklärten' - Motive noch ein wenig verwirrend. Er ist zwar ein Profi und scheinbar kaltherzig, doch eigentlich ist er nur verbittert, wie man aber auch sehr schnell merkt. Allerdings hat auch das alles noch tiefere Hintergründe.
Trotz kleinen Kritikpunkten hier und da 5 Sterne weil mich die Geschichte einfach mitgerissen hat. Es ist alles recht düster und ich mag die Welt und Kylar einfach und das ganze Thema um Auftragsmörder. Man sollte sich in den ersten Kapiteln auch nicht von den etwas komplizierten politischen Geschehnissen abschrecken lassen, man findet schlussendlich doch ganz gut rein und dann kann man es umso gespannter verfolgen ;)
Die Charaktere sind alle authentisch und jeder hat eine wichtige Rolle im Gesamtbild, im Grunde sind alle in bisschen wie Schachfiguren.
Alles in Allem ein tolles Buch und ein guter Start für die Trilogie.
Rezension verfasst vor 9 Monaten (15)
'Der Weg in die Schatten' ist der erste Band einer HighFantasy-Saga in einem tolkienschen Setting, mit Weltverschwörungen und Gottkönigen, mit Magie und jahrtausendealten Geheimnissen und mit einem großen Aufgebot an handelnden Personen, deren Geschichten sich unentwirrbar ineinander verstricken und eine komplexe Handlung vorwärts tragen, die nicht arm ist an Überraschungen und plötzlichen Wendungen.
Hauptheld der Geschichte ist der Gassenjunge Azoth, eine Gildenratte, der sich mit anderen Kindern seiner Gilde durch Diebstähle über Wasser hält. Nichts wünscht er sich sehnlicher, als den Demütigungen zu entkommen, und seine kleineren Freunde Jarl und Puppenmädchen vor ihrem brutalen Anführer zu beschützen, einem etwas älteren Jungen namens Ratte.
Azoths Chance kommt, als er dem besten Meuchelmörder der Stadt begegnet, dem Blutjungen Durzo Blint, und es tatsächlich schafft, sein Lehrling zu werden. Azoth verwandelt sich in Kylar Stern, einen mittellosen Landadligen, der in der Familie des Grafen, der ihn aufnimmt, Freunde fürs Leben findet - Freunde, die er vielleicht eines Tages wird verraten müssen.
Unter dieser neuen Tarnung verbessert er kontinuierlich seine Talente. Bald steht er Durzo nicht nach in Kampfkünsten und dem Umgang mit Giften, doch eine Sache fehlt ihm. Etwas, das zu jedem echten Blutjungen gehört: Die Fähigkeit, Magie zu wirken.
Während Kylar seine ersten Aufträge erledigt und damit immer tiefer in die Intrigen des Königshofes und der Sacagé, der Untergrund-Organisation der Stadt (einer Art Mafia) hineingezogen wird, baut sich von außen eine gewaltige Bedrohung für die Stadt und das Königreich auf, gegen die die Kleinkriege der Adligen wie Kinderspiele erscheinen.
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Zuerst - ich gebe es zu, war ich ein klein wenig enttäuscht von den ersten hundert oder zweihundert Seiten. Dazu muss man sagen, dass ich über Brent Weeks jüngstes Werk - Black Prism - auf den Autor gekommen bin und daraufhin begonnen habe, auch seine Schattentrilogie zu lesen. Und um das nicht falsch zu verstehen - diese ersten zweihundert Seiten sind gut geschrieben. Ehrlich gesagt besser als das meiste, was man sonst so im Genre zu lesen bekommt. Nur an die Brillianz und die fesselnde Erzählkunst von 'Black Prism' reichen sie nicht ganz heran.
Aber dieses Buch ist ja auch ein Erstling.
Und noch einmal - der Anfang ist keinesfalls schlecht. Er unterhält, er hat viele aufregende Momente, und er läßt bereits die Virtuosität in der Charakterzeichnung durchschimmern, die diesen Autor auszeichnet.
Kylar ist ein Kind, und er tut unaussprechliche Dinge für sein Alter, weil er umgekehrt unaussprechlichen Dingen ausgesetzt ist, die ihn von Anbeginn prägen. Trotzdem bleibt er ein Sympathieträger, und das ist ein schmaler Grat, der hier gemeistert wird.
Was ich sagen will ist - es lohnt sich, weiterzulesen. Denn etwa ab dem ersten Drittel des Buches, nachdem Azoth zu Kylar geworden ist, verstrickt in ein Gestrüpp aus Lügen und falschen Identitäten, ächzend unter der Last widersprüchlicher Loyalitäten und in seinen Fähigkeiten soweit gereift, dass er selbst als Blutjunge arbeiten kann, ab da kann man es nicht mehr aus der Hand legen.
Da wird es so dicht, so spannend und so spektakulär, dass man gern die Nächte opfert, um nur noch ein Kapitel weiterlesen zu können. Und noch eines. Und mit einem Schmerz im Magen einschläft, weil man an einer Stelle gestoppt hat, an der den liebgewonnenen Charakteren großes Unheil droht.
Ach ja, in einer Sache erinnert der Autor mich an George RR Martin - er hat keine Hemmungen, Figuren zu opfern. Er baut sie auf und man verliebt sich in sie und dann fügt er ihnen Schreckliches zu. Sie werden nicht gerettet. Sie sterben. Oder sie bleiben verkrüppelt zurück. Das gibt dem Buch eine große Schwere, weil man wirklich Angst um sie hat.
Also um es kurz zu machen - dieser Trilogie-Auftakt ist meisterlich (und Band 2 entwickelt sich noch besser, soweit ich das sagen kann). Die Geschichte ist episch, ohne individuelle Schicksale aus den Augen zu lassen - im Gegenteil, selten habe ich so mit zerrissenen Figuren gelitten, mich vor dem Abgründigen gefürchtet (denn nichts ist Schrecklicher, als ein Bösewicht, dessen Bosheit wahrer innerer Logik folgt - und das tut sie hier immer) und Glück verspürt, wenn sich zwei Fäden zu einer Rettung in letzter Sekunde verbunden haben.
Das Buch ist einfach toll.
Kein Fantasy-Fan kommt daran vorbei. Behaupte ich jetzt aus tiefstem Herzen.
Rezension verfasst vor 10 Monaten (8)
Titelbild und Rückentext sagen einem so viel: Es geht um die im allgemeinen Sprachgebrauch bekannten Assassinen. Meuchelmörder. Wie man sie auch nennen möchte. Aber ganz zu Anfang.
Azoth ist eines von vielen Waisenkindern in Cenaria, dass sich als sogenannte Gilderatte mit Diebstählen durchschlagen muss. Doch sein großer Traum ist eigentlich bei Durzo Blint in die Lehre zu gehen. Dem wohl bekanntesten und angeblich besten Blutjungen der Stadt, der auch von vielen gefürchtet wird. Ein Blutjunge ist mehr als ein einfacher Meuchelmörder. Er besitzt die Gabe der Magie.
Azoth begegnet Durzo eher zufällig und schafft es schließlich nach bestandener Prüfung zu seinem Lehrling zu werden. Im folgenden fliegen die Jahre nahezu vorbei, während Azoth – nun als Kylar bekannt – zu einem jungen Mann heranwächst und sich der harten Lehre Blints unterzieht. Dabei wird ihm von seinem Meister immer wieder gesagt, wie schlecht und hinderlich menschliche Bindungen seien. Dennoch kann Kylar weder seiner Vergangenheit ganz entrinnen, noch sich gänzlich von allen Menschen lossagen, die er im Laufe seines Lebens kennenlernt. Und genau das bringt ihn immer wieder in Konfliktsituationen.
Als ich das Buch im Laden in die Hand nahm, war ich erstmal sehr angetan rein von der äußerlichen Aufmachung des Buches. Gut, allzu sehr von dem momentan modernen scheint es sich im ersten Moment nicht zu unterscheiden. Aber dennoch eine sehr angenehme Aufmachung, die mich schon nähertreten ließ. Und dann die Geschichte eines Assassinen? Es versprach interessant zu werden. So interessant, dass es mir manchmal schwerfiel, nicht einfach 30 Seiten weiter zu springen und dort weiterzulesen, weil ein anderer Charakter oder ein anderer Faden der Geschichte aufgegriffen wurde.
Nun kam bei mir natürlich die Frage auf, warum so ein Buch in einer Abteilung für Fantasy steht. Die Antwort folgt irgendwann im Buch, als plötzlich von Magiern die Rede ist. Echten Magiern, wie man sie nur aus der Fantasyliteratur kennt. Die Dinge bewirken können, die man sich normalerweise nicht vorstellen kann, wie Dinge in der Luft schweben zu lassen oder aber auch ihre Gestalt zu verändern.
Insofern ist das Buch in der Fantasieabteilung schon gut untergebracht. Nur um das einmal erläutert zu haben.
Zum Rest des Buches.
Die Geschichte ist auf der einen Seite sehr fesselnd, auf der anderen weit verzweigt. Jeder Charakter hat seine individuellen Ansichten und Probleme. Für den einen der wahre Luxus ist des anderen Fluch. Manche Charaktere wachsen einem dabei schneller ans Herz als andere. Mir fiel es besonders leicht die sarkastischen Figuren in mein Herz zu schließen. Und Sarkasmus / Zynismus findet man viel in dem Buch. Was es nur noch lesenswerter macht. Es gibt sehr ernste Passage, aber auch herrlich in den Humor hineingezogene, die einen schon zum Schmunzeln bringen – wenn man diese Art von Humor hat. Und die scheine ich zu haben.
Vom geschriebenen Wort muss man wieder einmal anmerken, dass es ein sehr schön erzählender Stil ist, der es versteht je nach Situation ein wenig zu variieren. Das soll heißen, dass auch jeder seines Standes angemessene Worte in den Mund gelegt bekommt.
Wie man sich bei einem Roman über einen Assassinen denken kann, ist nicht alles eitel Sonnenschein. Es wird Gewalt in vielerlei Varianten verübt und es fließt viel Blut. Wer also einen schwachen Magen hat, sollte an mancher Passage darauf achten, ob er auch einen kleinen Eimer neben sich stehen hat.
Ansonsten ist es ein sehr konfliktreiches Buch, das teilweise sehr leicht und beschwingt daherkommt, dann aber auch wieder todernst sein kann – im wahrsten Sinne des Wortes.
Rezension verfasst vor 1 Jahr (9)
Inhalt: Azoth ist ein Straßenjunge und er lebt im ärmsten Viertel der Stadt. Von dem wenigen Geld, das er erbetteln oder ergaunern kann, muss er auch noch Abgaben leisten und dann werden die Kinder auch noch regelmäßig misshandelt.
Der Blutjunge Durzo Blint ist Azoths Ausweg, doch er nimmt nur selten Lehrlinge an. Schließlich gelingt es dem Jungen doch, dass sich Durzo seiner annimmt. Und aus Azoth wird im Laufe seiner Ausbildung Kylar. Doch ein Blutjunge ist nur, wer über seine Magie gebieten kann. Kylar ist dazu nicht in der Lage. Er weiß, dass Blint ihn töten wird, wenn er seine Ausbildung nicht zu einem würdigen Abschluss bringen kann…
Cover und Titel: Im Großen und Ganzen ist das Cover sehr so gehalten, wie es derzeit beliebt ist: Eine dunkle Gestalt, die man kaum erkennt. Eindruck machen die Waffen mit dem diese Gestalt scheinbar den Betrachter bedroht. Die violetten Farbschlieren im Hintergrund sind nett anzuschauen und da es eine Szene im Buch gibt, in der man die Assassinen nur durch Rauchbewegungen sehen kann, gibt es auch einen Bezug zum Buch.
Der Titel deutet an, dass wir es mit einem eher düsterem Szenario und dem Auftakt einer Geschichte zu tun haben. Positiv finde ich, dass das Cover zum Englischen identisch ist und auch der Titel ziemlich genau übersetzt wurde.
Meine Meinung: Von Anfang an gelingt es Brent Weeks seinen Leser zu fesseln. Man erlebt sofort mit dem elfjährigen Jungen Azoth das erste Abenteuer und muss erleben wie er misshandelt wird. Trotz der Erlebnisse passt der Junge auf ein kleines Mädchen auf, was ihn auf Anhieb sympathisch macht.
Ebenso sind die anderen Charaktere in sich schlüssig aufgebaut und interessant, natürlich längst nicht alle liebenswert. Schön zu sehen sind wie immer die Charaktere, die in sich sehr konfliktreich sind. Hierzu gehört nicht nur Azoth, sondern auch – und der besonders - Durzo Blint. Und immer wenn man der Meinung war, dass man ihn gerade durchschaut hat, macht er doch etwas, womit man nicht rechnen konnte.
Es ist nur leider etwas schwierig die Personen näher kennen zu lernen. Es gibt verschiedene Handlungsstränge, da aber die meisten eher nur spärlich verfolgt werden, war es mir beim Lesen häufig nicht möglich die Zusammenhänge zu erkennen, hin und wieder musste ich mich fragen, was das Ganz überhaupt soll. Da ich dann auch nur wenig über die Charaktere wusste, waren diese Passagen etwas nervig und unverständlich.
Auf der anderen Seite können verschiedene Handlungsstränge ja auch immer die Spannung fördern. Besonders gelungen ist es, das Wissen oder Unwissen des Lesers und des Protagonisten gegeneinander auszuspielen. An manchen Punkten der Geschichte weiß der Leser mehr als die Charaktere, an anderer Stelle wiederrum weiß der Charakter mehr. So ist man als Leser immer wieder erstaunt über spannende Wendungen der Geschichte.
Es gibt immer wieder, zu Beginn eines Kapitels, größere Zeitsprünge innerhalb der Geschichte. Mal vergehen zwei Jahre, mal sogar ein wenig mehr. So erfährt man von der Ausbildung Azoths im Ganzen relativ wenig. Im Gegenzug ist er aber auch kein Junge mehr, sondern ein junger Mann Anfang 20, wenn die Geschichte wirklich Fahrt aufnimmt. Ein 11jähriger Junge, der in Staatsintrigen verwickelt ist, wäre unglaubwürdig gewesen. Trotzdem muss der Leser aufmerksam sein, um diese Zeitsprünge nicht zufällig zu überlesen. Dies könnte zu erheblicher Verwirrung führen.
Die Sprache ist an die Charaktere angepasst. Diejenigen, die von der Straße kommen, sprechen deutlich weniger gehoben als die Adligen des Landes. Gleichzeitig spielt der Autor nicht mit extravaganten Sprachbildern, was meiner Meinung nach auch nicht zu einem Assassinen-Roman gepasst hätte.
Fazit: Die Geschichte um Kylar konnte mich überzeugen und ich freu mich schon darauf mehr von ihm zu lesen. Einen Punkt muss ich jedoch abziehen, weil die verschiedenen Personen der Handlungsstränge zu Beginn des Buches eher anstrengend, denn ein Genuss waren.
So vergebe ich 4 von 5 Sternen.
Rezension verfasst vor 1 Jahr (26)
"Willst du mit?", fragte er mit rauer Stimme...
Der Weg in die Schatten
Klappentext:
"In den Schatten wirst du deine Seele verlieren!
Durzo Blint ist ein gefährlicher Mann, ein unübertroffener Meister in der Kunst des Tötens. Doch für den Gassenjungen Azoth ist der gefürchtete Meuchelmörder die einzige Chance, am Leben zu bleiben – denn der allgegenwärtige Hunger und die Schrecken der Straße würden für Azoth über kurz oder lang den sicheren Tod bedeuten. Doch Durzo Blint ist in der Auswahl seiner Lehrlinge äußerst wählerisch – und es ist gut möglich, dass der Weg in die Schatten einen weit höheren Preis fordert, als Azoth es sich je vorstellen konnte …"
Zum Autor:
Brent Weeks betrachtete das Schreiben fantastischer Geschichten schon immer als seine Berufung, inzwischen ist es auch sein Beruf geworden. Der Autor lebt mit seiner Frau in Oregan.
(Aus: Der Weg in die Schatten, Informationen zum Autor)
Zum Roman:
Der Straßenjunge Azoth wächst unter den unmöglichsten Umständen auf: Arm bis über beide Knochen, Hungerleidend und einer Gilde angehörig, die sein einziges zu Hause darstellt. Doch er möchte fliehen und etwas aus sich machen. Als er dem gefürchtetem Blutjungen Durzo Blint, der überall bekannt für die schnelle und präzise Ausführung seiner Aufträge ist, sieht Atzoh seine Chance: Er bittet Durzo, sein Lehrling werden zu dürfen. Doch muss sich Atzoh erst beweisen, denn der Weg in die Schatten hat seinen Preis ...
Fazit:
Mit seinem Debütroman "Der Weg in die Schatten" ist Brent Weeks ein unglaublich spannendes und rasantes Abenteuer gelungen, welchem sich der Leser kaum zu entziehen vermag.
Sowohl die Charaktergestaltung der einzelnen Figuren, als auch die unterschiedlichsten Thematiken und Geschehnisse machen diesen Roman zu einem eigenartigen Erlebnis.
Während der Gassenjunge Atzoh sich bewähren muss, um bei Durzo als Lehrling aufgenommen zu werden, stehen im harte Zeiten gegenüber. Und auch seine Identität wird ihm aberkannt. Aus Atzoh, dem Straßenjungen, wird Kylar Stern, ein Blutjunge und Assasine, der seinem Idol Durzo bald um kaum was nachsteht.
Den Identitätsverlust und die Wandlung des Charakters Atzoh, von einem ängstlichen Sraßenjungen, der sein jämmerliches Leben in den Armenvierteln der Stadt verbrachte, zu Kylar Stern, der immer mehr die Eigenschaten Durzos übernahm, ist unglaublich komplex und psychisch so gut eingeflechtet, dass man als Leser nur staunen kann, wie ein Mensch zu einem vollkommen neuen Charakter erwachsen kann. Körperliche Attribute, sowie Charakterzüge, wie den bizzaren Humor, die Schweigsamkeit und auch dem Lebensziehl Durzos passt Kylar sich an, und verliert somit immer mehr die Züge, die Atzoh ausmachten. Dafür erwächst ein umso selbstbewussterer und mutigerer Kylar, der es weiß Gott nicht leicht haben wird. Doch sein neu gewonnener Freund, Logan, wächst im ans Herz und wird auch im weiteren Verlauf der Geschichte eine wichtige Rolle einnehmen.
Auch hängt Kylar weiterhin an Puppenmädchen. Sie ist mitunter eine der Portagonisten und spricht nie ein Wort. Nachdem Atzoh es nicht schafte, sie vor Roth, dem gefürchteten Gildenoberhaupt zu schützen, trägt sie nun hässliche Narben auf ihrem Gesicht. Doch ihrer Schönheit und ihrem reinen Wesen tut dies nichts ab und Atzoh, wie auch Kylar, kann sich nicht gegen seine Gefühle ihr gegenüber verwehren, obwohl er nicht an sie herankommt.
Neben den emotionalen Ebenen, die den Leser mitfühlen und nachdenken lassen, gibt es natürlich auch wieder reichlicht Konflikte: Intrigen im eigenen Land und außerhalb sorgen bald für den Ausnahmezustand. Wer ein weiches Gemüt hat und lieber nichts von Gewalt oder Blut hören kann, ist hier fehl am Platz: Um diesen Roman wegstecken zu können, der eine breite Vielfalt bietet (von Magie, Assasinen und intriganten Figuren bis hin zu Liebe und Familie, den Kakari und Krieg zwischen Völkerstämmen, Heilern und Reisenden, magischen Artefakten und vielem mehr), gehört schon einiges dazu.
Auf jeden Fall hinterlässt der Roman Eindruck beim Leser, welches bei mir ausgesprochen positiv ausfiehl: Lange habe ich keinen so komplexen, ineinander griffigen und durchweg spannenden Roman gelesen, der mit der Vielfalt seines Angebotes ausnahmslos überzeugen konnte.
Daher 5/5 Sternen von mir für den Auftakt der "Schatten-Trilogie"
Gesamte Trilogie in einem Überblick:
01. Der Weg in die Schatten
02. Am Rande der Schatten
03. Jenseits der Schatten
Autor: Brent Weeks
Trilogie
Verlag: blanvalet, Taschenbuch
Genrè: Fantasy, Roman
Preis: 15,00 €
Rezension verfasst vor 1 Jahr (9)
Zum Inhalt gibt es hier wirklich nichts mehr hinzuzufügen.
Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, weil mich die Beschreibung schon mitgerissen hatte und ich wurde wirklich nicht enttäuscht.
Die Geschichte fängt ganz klein an und wird nach und nach immer größer, tiefer und vielfältiger. Ich war von vielen Handlungen sehr überrascht, weil man sie wirklich nicht vorhersehen kann.
Trotz der Dicke dieses Buches, habe ich nicht sehr lange gebraucht, um es durchzulesen. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzungen :)










