Rezension verfasst vor 1 Jahr
(5)
Der perfekte Killer hat keine Identität, kein Gewissen und keine Freunde. Azoth ist ein junger in der Gosse. Er muss hungern, wird von dem Bandenboss gegängelt und darüber hinaus sich um seine beiden Freunde Jarl und Doll Girl kümmern. Und er hat einen Traum, er möchte der Lehrling von Durzo Blint, dem berüchtigtsten Wetboy seiner Zeit, werden. In Cenaria bleibt für die Bewohner der Slums nämlich nicht viel ausser dem Stehlen, dem Morden und der Prostitution. Als Azoth dem berüchtigtem Wetboy begegnet, stellt dieser Ihm eine Aufgabe, er soll den Anführer seiner Band binnen einer Woche umbringen und Durzo einen Beweis dafür liefern, dann nimmt er Azoth auf. Azoth überlegt zu lange und der Anführer missbraucht Jarl und misshandelt Doll Girl auf das schrecklichste. Außer sich vor Wut und angefüllt mit dem Gefühl dafür die Verantwortung zu tragen tötet er schließlich den Anführer und wird somit Blints Lehrling. Aber ein Wetboy ist mehr als ein einfacher Killer, so hat ein Wetboy keine Ziele sondern nur Tote, denn sobald er einen Auftrag angenommen hat, ist das Opfer praktisch tot.
Die Jahre vergehen und aus Azoth wird Kaylar Stern, der gebildet ist, ein perfekter Killer und loyaler Freund ist. Er kümmert sich um Doll Girl, die jetzt Elene heißt. Doch Blint verbietet ihm den Umgang mit Doll Girl, denn der perfekte Killer darf keine Verbindungen haben. Doch die Unterwelt von Cenaria, die berüchtigten Sa’kagé, erfahren von einer dunklen Bedrohung die Ceanria bedrohen. Die Frage ist ob Kaylar diese Bedrohung aufhalten kann.
Der Platz ist nicht um die ganze Geschichte wiederzugeben, aber die Ereignisse überschlagen sich und ein Einsatz Kaylars führt zu einem nächsten….
Brent Weeks hat eine wunderbare Trilogie geschaffen, die auch als solche angelegt wurde. Manche längen der Geschichte lassen sich daher auch akzeptieren. Für einen Fantasyleser ist diese Trilogie genau das Richtige, für Einsteiger ehr etwas schwierig. Es gibt keine Wirkliche Einführung in die Welt, sondern der Leser wird mitten hinein geworfen und muss sich erst einmal zurechtfinden zwischen den ganzen neuartigen Begriffen. Dennoch werden auch die Charaktere im Verlauf der Geschichte gut beschrieben und ausgebaut. Der innere Zwist von Kaylar, zwischen dem Wunsch der perfekte Killer zu sein, und dem Bedürfnis zu lieben ist hervorragend herausgearbeitet. Die Geschichte wird aus den Blickwinkel von verschiedenen Charakteren beschrieben, so dass der Leser Informationen verfügt, über die die Protagonisten noch nichts wissen. Ein Plus ist, dass Weeks es schafft das Konzept der Magie dem geneigten Leser näher zu bringen. Wo in anderen Fantasygeschichten das Bestehen der Magie vorausgesetzt wird, beschreibt Weeks das Funktionieren der Magie. Als Fazit bleibt, dass dies eine gut ausgearbeitete Geschichte ist, die Charaktere gut ausgearbeitet und entwickelt werden. Ein Lesevergnügen für Leute die bereits Erfahrung mit Fantasy gemacht haben.
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