Leser-Rezension zu „Der Tomorrow Code” von Brian Falkner
am 18.04.2011
Inhalt:
Es gibt kein Entkommen.
Es gibt keine Erklärung.
Die Natur schlägt zurück.
Schon die drei Sätze auf dem Buchcover klingen gleichzeitig rätselhaft wie auch bedrohlich und kündigen Spannung an.
Tane und Rebecca kennen sich schon seit ihrem Kindheit und sind die besten Freunde. Oft stellen sie die wildesten Theorien auf. Rebecca war die jenige, die eine Nasenlänge voraus war, da sie sich mit Wissenschaft und Technik einfach besser auskennt als er. Doch eines Tages hat Tane die spaßige Idee, dass es doch möglich sein könnte, Nachrichten in die Vergangenheit zu senden. Rebecca ist so fasziniert von der Idee, dass sie sich über Umwege tatsächlich Daten erschleicht, die für eine solche Übertragung in Frage kämen und anfängt, sie zu analysieren. Denn vielleicht ist ja bereits etwas aus der Zukunft eingetroffen…. Tag und Nacht rattert ihr Computer und versucht nun in einer endlos erscheinenden Reihe von Nullen und Einsen ein Muster zu erkennen. Die beiden Teenager mussten tagelang zusehen. Als dann tatsächlich ein solches gefunden wird, sind die beiden Freunde mehr als überrascht und gleichzeitig beängstigt, was die ganzen Ziffern und Buchstaben ein Zeichen geben.
Als die Jugendlichen die kurze Botschaft entschlüsselt haben, stellen sie fest, dass ihnen die Lottozahlen geschickt wurden. Tatsächlich gewinnen sie damit den Jackpot. Sorgen macht ihnen allerdings, dass zusätzlich ein SOS mitgesendet wurde. Schnell wird klar, dass es sich bei den Botschaften aus der Zukunft um Hilferufe handelt und zwar von niemand anderem, als ihnen selbst. Rebecca, die sich sowieso sehr für ihre Umwelt engagiert, erkennt, dass die gesamte Erde in großer Gefahr ist, wenn nicht sie, Tane und Rebecca, etwas dagegen unternehmen. Wahrscheinlich würde es auch der Weltuntergang sein. Zusätzlich sitzt noch Tanes Bruder Fatboy mit im Boot, wobei das Sprichwort in diesem Fall sogar wörtlich zu nehmen ist, denn die drei Jugendlichen müssen von ihrem Lottogewinn ein U-Boot kaufen, so wollen es die Botschaften. Sie machen sich auf die Reise mit ihrem U-Boot und erleben die Faszination der Erde und die gefährlichsten Drohungen, die sie mitkämpfen müssen. Doch welche Gefahr genau auf sie wartet und wie sie mit Hilfe des Bootes bekämpfen sollen, ist ihnen noch nicht klar.
Meine Meinung:
Man wird schnell in die Geschichte hineingezogen und verfolgt mit, wie das Leben von Tane und Rebecca immer mehr aus den Fugen gerät und schließlich das gesamte Schicksal der Menschen an ihnen zu hängen scheint. Man wird in rasanter Geschwindigkeit durch das Geschehen geführt und fühlt zu jeder Zeit mit den Protagonisten. Sowohl für Mädchen als auch für Jungen.
Besonders überraschend ist das Ende, das deutlich tragischer ausfällt, als man das vielleicht erwarten würde. Der Autor spielt mit dem Zeitreise-Phänomen und gibt dem Leser zum Abschluss durchaus etwas zum Nachdenken an die Hand. “The Tomorrow Code” ist zu einem mitreißenden Roman, der Jugendliche wie Erwachsene gleichermaßen faszinieren wird. Daher würde ich das Buch weiter empfehlen.

