Leser-Rezension zu „Totes Meer” von Brian Keene
am 14.08.2011
„Und die, die einen Bunker haben möchte ich dann sehen, wie sie hungrig an einem Geldschein nuckeln und auch nicht überleben!“ (Hans Söllner, aus dem bayrischen ins deutsche von mir)
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Der Rattenfänger von Hameln, vertrieb die Ratten aus Hameln, doch als er seinen Lohn nicht bekam, stahl er die Kinder und lies die Ratten auf die Stadt los.
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Ratten, viele haben schon allein bei dem Wort einen Anfall von Ekelgefühlen, doch stellt euch vor sie sind auch noch tot und laufen herum, nur um euch zu beißen, zu fressen.
Ja, sie sind tot, faulen bereits und infizieren Menschen mit einer Seuche, die auch die Menschen zu Monstern macht.
Die Medien bezeichneten dies als die Rache Hamelns.
Wenn deine Kuh plötzlich dich frisst, liegt es daran, das sie jetzt eine Zombie-Kuh ist.
Die Politiker versuchen das Unglück zu verhindern, doch das funktioniert nicht. Es breitet sich aus, nach Kanda, Südamerika, Europa, Afrika, Asien, Australien.....
Lamar ist einer, der versucht in diesem Wahnsinn zu überleben. Schwarz, Schwul und im Ghetto aufgeachsen ist er ja einiges gewöhnt, doch das? Doch nicht nur die wandelnden Untoten sind ein Problem, nein auch Menschen die einfach wahllos rumballern oder plündern. Er hat nur einen Hoffnungsschimmer, das Meer... doch ist eine Isolierte Zone so gut, wenn man doch flüchten sollte?
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Ich hab tränen gelacht, trotz des ernsten Themas. Mr. Keene hat eine herrliche Art zu schreiben und einen sehr bösen Humor.
Die Art der Zombies unterscheidet sich hier ein wenig (meine normalen Zombies, sind die von George Romero). Hier stehen nicht die toten wieder auf, sondern nur die Infizieren, die sterben. Auch werden hier Tiere zu Zombies, da ich so nur bei Resident Evil kenne. Aber sonst scheint alles normal zu sein, sie sind langsam, sie sind hungrig und es ist ihnen egal ob ein Körperteil oder einige Innereien fehlen, solange das Gehirn heil ist.
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Das Wort Splatter trifft es perfekt. Das faule Fleisch liegt überall herum und ich kann mir den Gestank der dort herrscht gut vorstellen. Er beschreibt diese Brutalitäten sehr nüchtern und so, dass man es zwar begreift – es ist eklig- aber es machte mir nichts aus.
Gut finde ich auch, das er versucht neues zu schaffen, mit dem Schiff, das ich bisher so noch nirgends in einem Film zum Beispiel noch nicht gesehen hab.
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Ich finde das Buch klasse, es ist ein Buch das spannend ist und auch viel für Zombie- und Horrorfans bereithält.

