Leser-Rezension zu „Pforten der Nacht” von Brigitte Riebe

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Raubrittertorsti Raubrittertorsti
Verfasst von Raubrittertorsti
am 28.04.2009
 

Köln im 14.Jahrhundert. Die drei Kinder Esra (Neffe eines Rabbiners), Johannes (Sohn eines Kaufmanns) und Anna (Tochter eines Färbermeisters) schwören sich ewige Blutfreundschaft. Als aus ihnen Erwachsene werden unterzieht das Schicksal den Dreien schwere Prüfungen. Und natürlich ist Liebe mit im Spiel. Aus den beiden Freunden Esra und Johannes werden Rivalen im Kampf um Anna, die sich aber mit Leonhart Ardin verheiratet, der das Kind, welches Anna erwartet, als sie von Johannes vergewaltigt wurde, annimmt. Hier trennen sich die Wege der drei Freunde. Esra geht nach Italien, Johannes verschreibt sich der Kirche und Anna ist dem Leonhart eine gute Ehefrau bis er vom Dach stürzt und stirbt. Dann bricht die Pest in Köln aus und rafft viele Menschen dahin. Die Schuld wird den Juden in der Stadt gegeben. Der Mob brennt das Judenviertel nieder und nur Esra überlebt den Pogrom, weil er sich zu der Zeit mit Anna am Ufer des Rheins vergnügte. Hier wird der Roman etwas unglaubwürdig. Denn zur selben Zeit kommt auch Johannes an das Ufer des Rheins und beobachtet die beiden beim Liebesspiel. Er kommt hinzu und nun vergnügen sich alle drei miteinander. Anna wird wieder schwanger und flieht mit Bocca, einem Gaukler, nach Brügge. Dort trifft sie Esra wieder und nachdem Johannes am Kreuz gestorben ist, gibt es nur noch sie und Esra und die beiden wandern nach Venedig aus. Alles in allem ein wenig langatmig erzählt und 500 Seiten sind zuviel für das Buch, zumal die Dreiecksgeschichte zwischen Anna, Esra und Johannes nicht viel Platz im Buch beansprucht.

 

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Pforten der Nacht Pforten der Nacht
Brigitte Riebe

(14)  

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mittelalter, köln, roman, pest, italien

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Pforten der Nacht
von Brigitte Riebe

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