Rezension zu "Pinguinwetter" von Britta Sabbag

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Gelöschter Benutzer

Vor 9 Monaten

(11)

Inhalt:
Als Charlotte mit Anfang 30 ihren Job verliert, gerät ihre Welt aus den Fugen. Sie fällt in ein tiefes Loch aus Selbstmittleid und Antriebslosigkeit und als sich dann auch noch ihre Dauer-Affäre Marc von ihr abwendet, scheint alles Glück verloren.
Ein Besuch im Zoo soll Charly, wie sie von ihren Freundinnen liebevoll genannt wird, auf andere Gedanken bringen. Doch Patenkind Finn verursacht einen Beinahe-Unfall, wodurch es zu einer Begegnung mit Eric, dem Retter in der Not, kommt. Der alleinerziehende Vater scheint ernsthaft interessiert an Charlotte, die sich jedoch um Kopf und Kragen redet und Finn plötzlich als ihren Sohn bezeichnet. Eine Lüge jagt die nächste und es ist schwer, aus dieser verzwickten Situation wieder herauszukommen.
Als wäre das alles nicht Grund genug, sich mit der Babyelefantenhose aufs Sofa zu verkriechen, meldet sich auch noch Mutter Renate per SMS, dass sie nun in Grönland in U-Haft verweilt und dringend Geld von ihrer Tochter benötigt…

Zusammenfassung und meine Meinung:
Zu Beginn der Geschichte lernen wir die Protagonistin Charlotte etwas näher kennen und erfahren mehr über ihre bisherige Tätigkeit als Lektorin und ihren Wunsch, endlich befördert zu werden. Doch statt des erhofften Aufstiegs folgt der tiefe Fall in die Arbeitslosigkeit. Voll Selbstmitleid verkriecht sich die junge Frau in ihre Wohnung und findet erst auf Anraten ihrer Freundinnen Trine und Mona wieder zu neuem Mut.
Doch Charly bemerkt, dass sie selbst einen Teil dazu beitragen muss, damit das Glück wieder zu ihr zurückkehrt.
Bis zuletzt ist unklar, ob die Geschichte mit einem Happy-End endet.

Britta Sabbag versteht es, die Realität ungeschönt wiederzugeben und dabei den Bogen nicht zu weit zu überspannen. Einige Stellen werden bewusst überspitzt dargestellt, doch der Kern der Geschichte bleibt zu jeder Zeit glaubhaft und nachvollziehbar.

Nicht selten möchte man die Protagonistin an den Schultern packen und schütteln, damit sie endlich aufwacht und sich um ihr Leben kümmert. Die Handlung zeigt aber auch, dass Lügen irgendwann ans Licht kommen (müssen) um ein unbeschwertes Leben führen zu können.

Fazit:
Eine lockere und unterhaltsame Geschichte einer jungen Frau Anfang 30, die als Normalo-Frau bei der Bewältigung von Alltagsproblemen und auf der Suche nach ihrem persönlichen Glück das Leserherz berührt!

Von mir erhält das Buch „Pinguinwetter“ von Britta Sabbag 5 Kekse!

Autor: Britta Sabbag
Buch: Pinguinwetter
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