Leser-Rezension zu „Die Reise auf der Morgenröte” von C. S. Lewis
am 23.11.2011
"Die Reise auf der Morgenröte" führt Edmund, Lucy und ihren Cousin Eustachius zusammen mit Kaspian weit nach Osten, zum Ende der Welt, wo sie, wie sie hoffen, irgendwann Aslans Land erreichen werden. Während Lucy und Edmund froh sind, den trüben Tagen bei ihrer Tante und ihrem Onkel in Cambridge zu entkommen, findet Eustachius zunächst keinen Gefallen an der unfreiwilligen Seereise durch narnianische Gewässer.
"Die Reise auf der Morgenröte" ist mit Abstand mein Lieblingsbuch der Reihe und es macht immer wieder Spaß die Kinder auf ihrer Reise zu begleiten, auf der vorallem Eustachius viel über sich lernt und versteht zu begreifen, was wahre Freundschaft bedeutet.
Mit dem Buch endet auch die Geschichte der Pevensies, da Edmund und Lucy das letzte Mal nach Narnia kommen und nur Eustachius die Möglichkeit bekommt zurückzukehren. Es ist ein trauriger Abschied, waren doch die Pevensies, wenn auch in diesem Band nur noch zwei übrig geblieben sind, die Personen, die wirklich am meisten mit der Reihe verknüpft sind und die der Leser dadurch auch am meisten kennenlernen durfte. Dennoch ist die Fahrt mit der Morgenröte in die Teile Narnias, die noch unerforscht sind, auf jeden Fall empfehlenswert und für mich nach wie vor das beste Buch der Reihe.

